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Heft 09/10-2010 „Im Zentrum des Naturschutzes steht nicht der Sport und im Mittelpunkt des Sports steht nicht der Naturschutz!“ Diese häufig zitierte und nicht ganz falsche Feststellung führt automatisch zu der Frage, warum sich diese Ausgabe von „Natur und Landschaft“ überhaupt der Schnittstelle dieser beiden Politikfelder widmet. Die Antwort ist einfach und vielfältig zugleich: Rückblickend ist zu bilanzieren, dass Sport und Naturschutz ihre Gegnerschaft aus den 1980er- bis 1990er-Jahre mit ihren überhitzten und z. T. unversöhnlichen Debatten beigelegt haben. Durch die Aktivitäten der Sport-, Natur- und Umweltschutzverbände, des staatlichen Natur- und Umweltschutzes und die vielfältigen Initiativen vor Ort ist es gelungen, Ziele des Natur- und Umweltschutzes im Sport zu verankern und den Sport mit seinen vielen Vereinen und Verbänden für den Schutz von Natur und Landschaft zu gewinnen. Es ist ein wichtiges Anliegen angesichts dieser positiven Bilanz, den Werdegang dieser Entwicklung nachzuzeichnen und zu bewerten: Wie haben sich Naturschutz und Sport angenähert? Welche konkreten Projekte wurden durchgeführt? Wie konnte zur Versachlichung der Diskussionen beigetragen werden?
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