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Bewerbungsstart für den Deutschen Biodiversitätspreis 2026

Grafik zum „Deutschen Biodiversitätspreis 2026“ der Heinz Sielmann Stiftung. Auf hellem, unscharfem Naturhintergrund sitzt ein orange-weiß gemusterter Schmetterling auf einer zarten Blüte. Links oben steht in orange hervorgehoben der Titel „Deutscher Biodiversitätspreis 2026“, rechts oben das Logo „Heinz Sielmann Stiftung“. Unten links ist der Hashtag „#BiodivPreis2026“ zu sehen.

Deutscher Biodiversitätspreis 2026 – Key Visual. Das Motiv zeigt einen Silberfleck-Perlmutterfalter (Boloria euphrosyne) an einem Fruchtstand der Gewöhnlichen Küchenschelle (Pulsatilla vulgaris). (Grafik: Sebastian Hennigs/Heinz Sielmann Stiftung)

Die Heinz Sielmann Stiftung startet am 30. März die Bewerbungsphase für den Deutschen Biodiversitätspreis 2026. Gesucht werden Projekte und Initiativen, die einen herausragenden Beitrag zum Schutz, zur Wiederherstellung oder zur Förderung der biologischen Vielfalt leisten. Die diesjährige Verleihung des mit 25.000 Euro dotierten Preises findet am 26. November 2026 im Meistersaal in Berlin statt.  

„Die Biodiversitätskrise erfordert entschlossenes Handeln und Projekte, die vormachen, wie zukunftsfähige Lösungen konkret umgesetzt werden können“, sagt Dr.-Ing. E.h. Fritz Brickwedde, Vorsitzender des Stiftungsrats der Heinz Sielmann Stiftung: „Genau solche Beiträge möchten wir mit dem Deutschen Biodiversitätspreis ins Rampenlicht rücken und damit nachhaltige Entwicklungen zugunsten der biologischen Vielfalt unterstützen“.

Wirkung, Innovation und Vorbildcharakter entscheidend

Bewerben können sich unter anderem gemeinnützige Organisationen, wissenschaftliche Einrichtungen, Kommunen und Unternehmen, deren Projekte schwerpunkthaft in Deutschland umgesetzt werden und die zugleich überregionalen Modellcharakter haben. Voraussetzung für jede Bewerbung ist ein institutioneller Träger; Eigenbewerbungen von Privatpersonen sind ausgeschlossen. Die Auswahl erfolgt nach klar definierten Kriterien: Entscheidend sind insbesondere die nachweisbare ökologische Wirkung, die Übertragbarkeit der Ansätze sowie deren Innovationsgrad und langfristige Perspektive. 

Unabhängige Jury entscheidet über Nominierungen

Die Preisvergabe erfolgt in einem mehrstufigen Verfahren. Nach einer fachlichen Vorauswahl durch eine interne Sichtungskommission bestimmt eine unabhängige Jury die Nominierten. Der Stiftungsrat wählt daraus den Preisträger oder die Preisträgerin.

Der Preisjury gehören der Evolutionsbiologe Prof. Dr. Matthias Glaubrecht, der Agrarbiologe und Biodiversitätsforscher Prof. Dr. Josef Settele, die Biologin Dr. Margret Bunzel-Drüke, die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz Sabine Riewenherm sowie der Geograph und Ökologe Prof. Dr. Thomas Fartmann an.

Bewerbung online möglich

Die Bewerbung erfolgt über das offizielle Bewerbungsformular der Heinz Sielmann Stiftung und ist fristgerecht bis zum 17. Mai per E-Mail einzureichen. Weitere Informationen und Teilnahmebedingungen sowie das Bewerbungsformular als Download stehen ab dem 30. März unter www.biodivpreis.de zur Verfügung.

Heinz Sielmann Stiftung

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