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Bundesweites Biodiversitätsmonitoring an Land und im Meer

Die Karte zeigt den Zustand von Sand- und Schlickböden in den Küstengewässern außerhalb der 1-Seemeilen-Zone und der ausschließlichen Wirtschaftszone der deutschen Ostsee im Jahr 2024. Die Bewertung wurde mit dem Zustandsindikator der Weichböden-Makrofaunagemeinschaften der Ostsee (Benthic Quality Index – BQI) durchgeführt. Im westlichen und mittleren Teil des Gebiets werden die Qualitäts-Schwellenwerte nicht erreicht (rote Farbe). Nordwestlich und insbesondere östlich von Rügen werden in größeren Gebietsteilen die die Qualitäts-Schwellenwerte erreicht (grüne Farbe).

Bewertung des Zustands der Weichböden-Makrofaunagemeinschaften (Benthic Quality Index – BQI) gemäß Art. 8, 9 und 10 Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie (MSRL) für das Jahr 2024 (Quelle: https://mdi-de.org, verändert).

• Aus der Schwerpunktausgabe 3/4-2026 „Biodiversitätsmonitoring im Naturschutz“ (erscheint im Februar 2026) •

Bundesweites Biodiversitätsmonitoring an Land und im Meer: ein Überblick mit Beispielen aus dem Naturschutz

von Wiebke Züghart, David Eichenberg, Rainer Dröschmeister, Jochen Krause, Martin Ludwig, Julian Moennich, Merlin Schäfer, Kristin Stolberg und Lina Weiß

Die biologische Vielfalt zu erhalten, erfordert verlässliche Informationen über ihren Zustand, ihre Veränderungen und die auf sie wirkenden Einflussgrößen. Das bundesweite Biodiversitätsmonitoring umfasst in Deutschland alle Programme, die biologische Vielfalt systematisch und langfristig erfassen, und bildet die Grundlage für Bewertungen, Handlungsempfehlungen und politische Entscheidungen. Der Beitrag gibt einen Überblick über die rechtlichen und organisatorischen Grundlagen des bundesweiten Biodiversitätsmonitorings sowie über zentrale Programme und Akteure. Anhand von Beispielen aus dem naturschutzbezogenen Monitoring werden Arbeitsweisen und Ergebnisse illustriert. Dargestellt werden aktuelle Ansätze zur methodischen Harmonisierung, Nutzung gemeinsamer Flächenkulissen und Integration neuer Technologien, die Synergien, Effizienz und Auswertungsmöglichkeiten im Monitoring verbessern. Abschließend werden aktuelle Herausforderungen und Perspektiven bei der Weiterentwicklung des bundesweiten Biodiversitätsmonitorings aufgezeigt, einschließlich der koordinierenden Rolle des Monitoringzentrums. Als zentrale Voraussetzungen für die zukünftige Weiterentwicklung werden insbesondere eine verbesserte Erfassung von Einflussgrößen (z. B. Klimawandel, Landnutzungen und Immissionen), interoperable Dateninfrastrukturen und eine verlässliche, langfristige Finanzierung hervorgehoben.

DOI: 10.19217/NuL2026-03-01

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