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Bundesweites Insektenmonitoring: Konzept und Stand der Umsetzung

Die Abbildung zeigt in Form einer farbigen Matrix den modularen Aufbau des bundesweiten Insektenmonitorings. In den beiden linken Spalten ist das Monitoring häufiger Insekten (Säule 1) dargestellt, in den folgenden vier Spalten das Monitoring seltener Insekten (Säule 2) – unterteilt in das Monitoring von Insekten seltener Lebensräume (Säule 2a) und das Monitoring aus Naturschutzsicht wertvoller Insekten (Säule 2b). Die ersten drei Zeilen umfassen die Monitoringbausteine des Minimalprogramms, die folgenden sechs Zeilen die Erweiterungsbausteine für das Insektenmonitoring. Hier sind jeweils einzelne Felder mit den im Text beschriebenen 25 Monitoringbausteinen ausgefüllt.

Konzeptioneller Aufbau und aktueller Stand des mit den Bundesländern abgestimmten Bausteinsets des bundesweiten Insektenmonitorings (IM). Die leeren Kästchen sind Platzhalter für mögliche weitere Bausteine; aktuell sind keine Ergänzungen geplant. (Quelle: Streitberger et al. 2025)

• Aus AUSGABE 11-2025

Bundesweites Insektenmonitoring: Konzept und Stand der Umsetzung 

von Merle Streitberger, Gregor Stuhldreher, Thomas Fartmann, Werner Ackermann, Hella Ludwig, Sandro Pütz und Wiebke Züghart

Bislang fehlte ein Programm zur Erfassung der Insektenfauna in Deutschland, das bundesweit gültige Aussagen zur Langzeitentwicklung der Insektenbestände ermöglicht. Im Rahmen von zwei durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) geförderten Forschungs- und Entwicklungsvorhaben (F + E-Vorhaben) wurde ein solches Programm entwickelt. Im vorliegenden Beitrag werden das grundlegende Konzept und die Erfassungsbausteine des modular aufgebauten bundesweiten Insektenmonitorings (IM) vorgestellt. Das Bausteinset besteht aus zwei Säulen: Monitoring häufiger Insekten (Säule 1) und Monitoring seltener Insekten (Säule 2). In Säule 1 des IM sind Erfassungen von Insektenzönosen in der Gesamtlandschaft vorgesehen. In Säule 2 stehen hingegen Erfassungen von Insektenzönosen seltener Lebensräume (Säule 2a) sowie gezielte Erfassungen ausgewählter und aus Naturschutzsicht wertvoller (z. B. bestandsgefährdeter) Arten (Säule 2b) im Fokus. Verschiedene der mit den Naturschutzfachbehörden der Bundesländer abgestimmten Bausteine werden bereits in unterschiedlichem Umfang von zahlreichen Bundesländern umgesetzt. Für die Weiterentwicklung des IM ist u. a. die Entwicklung eines digitalen Eingabetools und von Auswertungsstandards für verschiedene Bausteine und Fragestellungen geplant. Weiterhin sollen Methodenstandards für weitere Bausteine erarbeitet werden.

DOI: 10.19217/NuL2025-11-02

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