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Nachweise des Feuersalamanders in der Sächsischen Schweiz

Die Abbildung zeigt fünf Fotos von Feuersalamandern mit Blick von oben auf den Rücken. Die Tiere zeigen unterschiedliche Varianten von gestreiften und gepunkteten Mustern sowie Mischformen aus beidem und variieren deutlich in den Anteilen von Gelb und Schwarz in der Färbung.

Individuell wie ein Fingerabdruck: An ihrem Rückenmuster lassen sich Feuersalamander eindeutig identifizieren. (Fotos v. l. n. r.: Christian Pietzsch, Franziska Leonhardt, 3 Fotos aus der Citizen-Science-Kampagne „Feuersalamander, wo bist du?“)

• Aus Ausgabe 2-2026 (erscheint im Februar 2026) •

Vergangenheit trifft Zukunft − Historische Daten und Citizen Science erhöhen die Nachweisdichte des Feuersalamanders in der Sächsischen Schweiz

von Franziska Leonhardt, Florian Meerheim, Gian Luca Naccarato, Ulrich Walz und Raffael Ernst

Für den Schutz des in Sachsen stark gefährdeten Feuersalamanders (Salamandra salamandra) ist − nicht zuletzt wegen zunehmender Gefährdung durch Klimawandel und Pathogene wie den Chytridpilz Batrachochytrium salamandrivorans (Bsal) − ein detailliertes Wissen zu dessen Verbreitung essenziell. Dabei sollten vorhandene Artnachweise aus allen verfügbaren rezenten und historischen Quellen herangezogen und für zielgerichtete Freilanderfassungen berücksichtigt werden. Zur Verdichtung der Fundpunkte von Feuersalamandern in Sachsen und speziell im Verbreitungsschwerpunkt Sächsische Schweiz wurden historische Nachweise revalidiert und mittels einer Citizen-Science-Kampagne durch aktuelle Nachweise ergänzt. So konnte die Anzahl der bislang in etablierten Artdatenbanken verfügbaren Nachweise erheblich gesteigert werden. Durch eine Synthese der multiplen rezenten und historischen Quellen kann somit erstmals die zeitliche Entwicklung der Vorkommen bis auf Gewässerebene nachvollzogen werden. Darauf basierend sind nunmehr ein gezieltes Langzeitmonitoring sowie eine prädiktive Analyse der Bestands- und Habitatentwicklung möglich.

DOI: 10.19217/NuL2026-02-02

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