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Optimierung der logistischen Funktion von UNESCO-Biosphärenreservaten

Die Grafik zeigt im oberen Bildteil 17 Piktogramme in verschiedenen Farben mit den Nummern 1 bis 17 und den Kurzbezeichnungen der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen. Im unteren Bildteil verdeutlicht ein Diagramm, dass die UNESCO-Biosphärenreservate ein Umsetzungsinstrument der UN-Nachhaltigkeitsziele sind. Auf drei Ebenen werden Funktionen, Aktivitäten und Akteure unterschieden. Auf der ersten Ebene stehen Funktionen wie Naturschutz, logistische Unterstützung und nachhaltige Nutzung/Entwicklung. Darunter werden Beispiele von Aktivitäten unter der logistischen Unterstützungsfunktion von Biosphärenreservaten genannt, die verschiedene Akteure umsetzen. Auf der zweiten Ebene stehen als Aktivitäten Forschung, Bildung und Kapazitätsaufbau. Auf der dritten Ebene stehen als Akteure Forschende, Lehrende, Studierende, Schülerinnen und Schüler, Ausbildende, Jugendliche und sonstige Beteiligte.

Konzeptioneller Rahmen für Biosphärenreservate der United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization ­(UNESCO) als Umsetzungsinstrument für nachhaltige Entwicklung, unter besonderer Berücksichtigung ihrer drei Hauptfunktionen sowie der logistischen Unterstützungsfunktion. Oberer Bildteil: 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals – SDG) der Vereinten Nationen (Vorlage: United Nations Information Service, Wien). (Grafik: Ayedemi et al. 2025)

• Aus der SCHWERPUNKTAUSGABE 9/10-2025 „AFRIKANISCHE SCHUTZGEBIETE UND IHRE HERAUSFORDERUNGEN“ •

Optimierung der logistischen Funktion von UNESCO-Biosphärenreservaten zur Erreichung der globalen Nachhaltigkeitsziele – mit Fallstudien aus Südafrika, Lesotho und der Demokratischen Republik Kongo

von Opeyemi Adeyemi, Lerato Seleteng-Kose, Ghaamid Abdulbasat, Lisa Aylett und Bettina Hedden-Dunkhorst

Dieser Beitrag untersucht das Potenzial der logistischen Unterstützungsfunktion von Biosphärenreservaten der United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization (UNESCO) in Hinblick auf ihren Beitrag zur Erreichung der globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals – SDG). Der Schwerpunkt liegt dabei auf Forschung, Bildung und Jugendbeteiligung. Anhand einer Analyse ausgewählter Fallstudien aus der Republik Südafrika, dem Königreich Lesotho und der Demokratischen Republik Kongo wird aufgezeigt, dass Biosphärenreservate durch die Nutzung der logistischen Unterstützungsfunktion als Reallabore (living labs) für Forschung zu nachhaltiger Entwicklung, Bildung und Jugendbeteiligung dienen können und damit einen Beitrag zur Erreichung der SDG leisten. Dieses Potenzial wird jedoch häufig nicht hinreichend genutzt, u. a. weil Mittel und Kenntnisse hinsichtlich der Funktionen von Biosphärenreservaten begrenzt sind und geeignete Bildungs- und Partizipationsansätze nicht hinreichend genutzt werden. Basierend auf diesen Erkenntnissen schlagen wir vor, die Möglichkeiten von Biosphärenreservaten hinsichtlich inter- und transdisziplinärer Forschung, integrativer Bildung und Jugendpartizipation stärker zu nutzen.

DOI: 10.19217/NuL2025-09-07

Lesen Sie von „Natur und Landschaft“  – im Rahmen von Green Open Access zum Teil kostenfrei – auch die Beiträge 

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