20 Jahre europäischer Naturschutz in Österreich

Quelle/Bild: © Ellmauer et al.

Aus Ausgabe 3-2017

20 Jahre europäischer Naturschutz in Österreich
Erreichte Umsetzung und erzielte Wirkungen der Naturschutzrichtlinien

Von Thomas Ellmauer, Monika Paar, Clemens Konrad, Gabriele Sonderegger, Irene Oberleitner und Maria Stejskal-Tiefenbach

Österreich ist seit 20 Jahren Mitglied der Europäischen Union. In diesem Beitrag wird eine Bilanz über die Umsetzung und die Auswirkungen des EU-Naturschutzes in Österreich gezogen. Durch die komplexe, föderal strukturierte österreichische Rechtsordnung wurde die Transformation des EU-Naturschutzrechts erschwert und verzögert. Nach wie vor muss bezweifelt werden, dass die rechtliche Umsetzung des EU-Naturschutzrechts in allen Belangen vollständig und geglückt ist. Auch die Umsetzung der Maßnahmen der beiden Naturschutzrichtlinien, wie z. B. insbesondere die FFH-Verträglichkeitsprüfung, entspricht nicht völlig den Verpflichtungen. Obwohl die Ausweisung des Natura-2000-Netzwerks noch nicht abgeschlossen ist, hat sich der Anteil von qualitativ hochwertigen Schutzgebieten durch die Einrichtung von FFH- und Vogelschutzgebieten deutlich erhöht. Für die Betreuung und Sicherung der Schutzgüter in diesen Schutzgebieten bedarf es aber noch vermehrter Anstrengungen. Trotzdem können positive Effekte für die Biodiversität innerhalb von Natura-2000-Gebieten festgestellt werden.

DOI: 10.17433/3.2017.50153445.101-108

 

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♦ Lesen Sie von Natur und Landschaft auch die Beiträge

  • "Wildnis in Österreich" von Kohler et al. in Heft 9/10-2015 und 
  • "Bewertung des Erhaltungszustands von Lebensraumtypen und Arten in Österreich gemäß Artikel 17 FFH-Richtlinievon Ellmauer et al. in Heft 5-2015.

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1.3.2017