Arten-Monitoring für das Marketing von Bio-Produkten aus Biosphärenreservaten

Quelle/Bild: © Stefan Kuntz.

Aus der Schwerpunktausgabe 12-2017 "Biosphärenreservate: Modellregionen für Biodiversität und Nachhaltigkeit"

Belegbare Biodiversität – ein Arten-Monitoring für das Marketing von Bio-Produkten aus Biosphärenreservaten

Von Armin Kullmann, Eckhard Jedicke und Ulfert Saathoff

UNESCO-Biosphärenreservate (BR) sind Modellregionen für nachhaltiges Wirtschaften. Ökologischer Landbau bildet, über zahlreiche Einzelstudien gemittelt, das landwirtschaftliche Produktionssystem, welches die Artenvielfalt sowie den Naturhaushalt am wenigsten beeinträchtigt oder diese sogar fördert. Vor diesem Hintergrund wird ein Vertrieb von ökologisch erzeugten Lebensmitteln aus den BR angestrebt, um damit eine nachhaltige Flächennutzung sowie auch die regionale Wertschöpfung zu fördern. Ziel des hier vorgestellten FuE-Vorhabens war die Entwicklung einer Monitoring-Methode, um das Vorkommen ausgewählter Tier- und Pflanzenarten auf ökologischen Erzeugerflächen zu dokumentieren und damit für das Marketing der Bio-Lebensmittel nutzbar zu machen. Dazu wurden für 34 Produktfälle schützenswerte und für das Marketing geeignete Arten identifiziert sowie ein Verfahren für ein wissenschaftlich untermauertes, für das Marketing geeignetes sowie wirtschaftlich tragbares Monitoring erarbeitet und erprobt. Das entwickelte Verfahren wurde in seiner Erprobungsphase im Jahr 2016 erfolgreich durchgeführt und evaluiert.

DOI: 10.17433/12.2017.50153531.572-578

 

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1.12.2017