Auswirkungen des Klimawandels auf die Natur in den Alpen

Aus der Schwerpunktausgabe 9/10-2017 "Naturschutz in den Alpen – quo vadis?"

Auswirkungen des Klimawandels auf die Natur in den Alpen

Von Eva Spehn und Christian Körner

Die Natur in den Alpen ist vom Klimawandel in besonderem Maße betroffen, da hier stärkere Temperaturanstiege als im Flachland erwartet werden und diese wegen der Auswirkung auf Gefriervorgänge (Schneedauer, Gletscher, Permafrost und Schmelzvorgänge) tiefgreifende Folgen haben. Dies hat erhebliche Auswirkungen auf die Biodiversität in der Region und erhöht das Risiko von Naturgefahren (Erdrutsche, Lawinen, Hochwasser) auch für den Menschen. Der Artikel beschreibt die aktuellen und prognostizierten Auswirkungen des Klimawandels auf die Natur, insbesondere auf Gebirgswälder und alpine Lebensräume, und diskutiert die Möglichkeiten von Lösungsansätzen. Dabei wird auch die Bedeutung des Klimaaktionsplans der Alpenkonvention und dessen Umsetzung untersucht. Der Plan sieht Maßnahmen vor, um zur Milderung der Auswirkungen des Klimawandels und zur Anpassung an die neue Situation beizutragen. Er zielt darauf ab, die Alpen als Vorbildregion zu entwickeln.

DOI: 10.17433/9.2017.50153499.407-411

 

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♦ Lesen Sie von Natur und Landschaft auch die Beiträge

  • "Großschutzgebiete und Tourismus in den Alpen im Zeichen des Klimawandelsvon Pröbstl-Haider, Pütz in Ausgabe 1-2016,
  • "Abschwächung von klimabedingten Naturkatastrophen" von Doyle et al. in Ausgabe 12-2014 und
  • "Schutzgebiete im Klimawandel – Risiken für Schutzgüter" von Vohland et al. in Ausgabe 5-2011.

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1.9.2017