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Das UN-Übereinkommen über die biologische Vielfalt – Rückblick über die vergangenen 25 Jahre

Quelle/Bild: © BIP/SCBD

Aus Ausgabe 2-2020

Horst Korn

Die letzten 25 Jahre des Übereinkommens über die biologische Vielfalt (CBD) werden in ihrer Entwicklung beschrieben und bewertet. Ausgehend von einer Beschreibung der globalen politischen Veränderungen Ende der 1980er-Jahre werden die ersten Schritte bei der Etablierung der CBD dargelegt, aus denen sich im weiteren Verlauf Routinen entwickelten. Schon bald nach der Gründung der CBD war der generelle Wille der Menschen zur globalen Zusammenarbeit und zur Teilhabe des Globalen Südens verflogen und die Egoismen der einzelnen Staaten traten wieder verstärkt in den Vordergrund. Trotzdem konnten global anerkannte Zielsysteme und eine Vielzahl spezifischer Arbeitsprogramme der CBD gemeinsam entwickelt und teilweise umgesetzt werden. Beispielhaft wird die Entwicklung des Arbeitsprogramms zu Wäldern über eine Zeitspanne von mehr als 20 Jahren hinweg aufgezeigt. Wichtige Meilensteine der letzten 25 Jahre - einschließlich der Entwicklung des Ausschusses für Wissenschaft, Technik und Technologie (SBSTTA) und des Nagoya-Protokolls zum Zugang zu genetischen Ressourcen und dem gerechten Vorteilsausgleich - werden aufgezeigt, und es werden Überlegungen für die weitere Entwicklung der CBD für die Zeit nach 2020 angestellt.

Biodiversitätskonvention – Übereinkommen über die biologische Vielfalt – CBD – Arbeitsprogramme – Post-2020 – Aichi-Ziele – Nagoya-Protokoll – SBSTTA

DOI: 10.17433/2.2020.50153777.74-79

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♦ Lesen Sie dazu auch:

Biodiversität: "Nullter Entwurf" der UN und Abstimmung im EU-Parlament

(Deutscher Naturschutzring, 16.1.2020)

Zero Draft of the Post-2020 Global Biodiversity Framework published by the Secretariat

(Secretariat of the Convention on Biological Diversity6.1.2020)

 

1.2.2020