Die sozial- und integrationspolitische Dimension des Naturschutzes

Quelle/Bild: © BMUB, BfN 2016

Aus der Schwerpunktausgabe 4-2017 "Naturschutz und soziale Fragen"

Die sozial- und integrationspolitische Dimension des Naturschutzes

Von Frank Wichert, Andrea Biendarra und Karl-Heinz Erdmann

Naturschutz ist Teil einer gesamtgesellschaftlichen Entwicklung. Fragen des Naturschutzes sind deshalb auch vor dem Hintergrund der jeweils aktuellen sozialpolitischen Herausforderungen zu betrachten. Wissen, Einstellungen und Verhaltensabsichten in Bezug auf Natur sind ebenso von der sozialen Lage eines Menschen abhängig wie die konkreten Zugänge zu Naturräumen. Insbesondere aus Gründen der sozialen Gerechtigkeit ist deshalb eine stärkere Ausrichtung auf die Verbindung von Naturschutz und sozialen Fragen sinnvoll. Bestimmte Zielgruppen, die bisher vom Naturschutz vergleichsweise schlecht erreicht wurden, verbindet, dass sie nur eingeschränkt an ­gesellschaftlichen Möglichkeiten teilhaben. Der Naturschutz kann durch eine daran anknüpfende Berücksichtigung der Zusammenhänge zwischen ökologischen und sozialen Aspekten zu einer verstärkten Integration beitragen.

DOI: 10.17433/4.2017.50153455.157-162

 

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  • "Was denkt Deutschland über Wildnis?" von Mues in Heft 9/10-2015,
  • "Naturbewusstsein in Deutschland" von Kleinhückelkotten, Neitzke in Heft 9/10-2013 und
  • "Die Integration von Akteurswissen in der partizipativen Leitbildentwicklung" von Artner, Siebert in Heft 2-2010.

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3.4.2017