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Ein Artenschutzprojekt in der Retrospektive: Ansätze und Erfolgsfaktoren beim Arnikaprojekt Hof

Quelle/Bild: © Foto: Thomas Blachnik

Aus Ausgabe 1-2020

Thomas Blachnik, Christelle Nowack und Regina Saller

Im Projekt wurden der Schutz und die Erhaltung der Lebensräume von Arnika (Arnica montana) im bayerischen Vogtland und nördlichen Fichtelgebirge mit nachhaltiger, regionaler Wildsammlung und der Herstellung einer Arnikatinktur verbunden. Die Tinktur wurde als frei verkäufliches Arzneimittel in eine regionale Vermarktung überführt. Wild wachsende Arnika-Populationen wurden durch Ausbringen autochthonen, im Projektgebiet gesammelten Saatguts auf vorbereiteten Offenbodenstellen gestützt. Die Ansaatstellen wurden über mehrere Jahre betreut und die Pflanzen mittels Nachsorge am Wuchsort etabliert. Die Verstetigung der erzielten Projekterfolge gelang u.a. durch die Integration spezieller Pflegemaßnahmen in die bayerische Landschaftspflegerichtlinie, durch die Einrichtung von Themen-Radtouren und Wanderwegen im offiziellen Wegenetz des Projektgebiets sowie durch die ehrenamtliche Weiterführung der Sammlung von Arnikablüten und der Herstellung der Tinktur.

Arnica montana – Arnika – Wildsammlung – Tinktur – sozioökonomische Evaluation – Regionalvermarktung – Naturtourismus – Revitalisierung – Ex-situ-Vermehrung

DOI: 10.17433/1.2020.50153763.9-15

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02.01.2020