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Gefährdete Pflanzen erhalten – Wiederansiedlungen als Artenschutzmaßnahme

Quelle/Bild: Peter Borgmann. Ausbringung von Arnika-Jungpflanzen (Arnica montana) auf Hochheideflächen im Sauerland.

Aus der Schwerpunktausgabe 9/10-2021 „Erfassung und Schutz der Pflanzenvielfalt

Gefährdete Pflanzen erhalten – Wiederansiedlungen als Artenschutzmaßnahme

Von Daniel Lauterbach, Elke Zippel, Ute Becker, Peter Borgmann, Michael Burkart, Judith Lang, Daniela Listl, Silvia Oevermann, Anna Heinken-Šmídová, Albert-Dieter Stevens, Okka Tschöpe, Sina Weißbach, Felicitas Wöhrmann, Sabine Zachgo und Peter Poschlod

Im botanischen Artenschutz werden neben der Unterschutzstellung von Lebensräumen und der Biotoppflege artspezifische Maßnahmen wie Populationsstützungen und Wiederansiedlungen immer wichtiger, um gefährdete Arten zu erhalten. Neben der sorgfältigen Auswahl geeigneter Ausbringungsflächen sind die Herkunft des Pflanzenmaterials, die Entscheidung, ob eine Ansaat oder Ausbringung von Jungpflanzen erfolgen soll, und die Ausbringung einer ausreichenden Menge wichtig für den Erfolg solcher Maßnahmen. Im Beitrag werden Praxisbeispiele für Wieder­ansiedlungen und die Zusammenarbeit verschiedener Akteure vorgestellt. Die Bedeutung von Ex-situ-Schutz- und Wiederansiedlungsmaßnahmen vor dem Hintergrund des Klimawandels wird diskutiert.

DOI: 10.17433/9.2021.50153953.475-481


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1.9.2021