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Landkauf oder Kompensation von Landwirtinnen und Landwirten?

Aus Ausgabe 11-2018

Landkauf oder Kompensation von Landwirtinnen und Landwirten?
Ökonomische Analyse von Naturschutzmaßnahmen zur Erhaltung eines oligotrophen Sees

von Oliver Schöttker und Frank Wätzold

Ein zentrales Anliegen von Naturschutzorganisationen ist es, die Implementierung von Naturschutzaktivitäten kosteneffizient auszugestalten. Das bedeutet, dass ein gegebenes Naturschutzziel mit den geringstmöglichen Kosten erreicht werden soll. Die optimale Wahl einer geeigneten Management-, Verwaltungs-, und Eigentümerstruktur ist dabei ein entscheidendes Kriterium. Grundsätzlich stehen Naturschutzorganisationen zwei Optionen zur Verfügung: das Kaufen geeigneter Flächen und das selbst organisierte Implementieren der nötigen Naturschutzmaßnahmen oder die Zahlung von Kompensationen an Landwirtinnen und Landwirte, um diese für die Kosten freiwillig implementierter Maßnahmen auf ihren eigenen Flächen zu entschädigen. Die vorliegende Arbeit untersucht die Kosteneffizienz der beiden Optionen im Rahmen einer Fallstudie eines Naturschutzprojekts in einem Natura-2000-Schutzgebiet in Schleswig-Holstein. Dabei vergleichen die Autoren die tatsächlich durch Landkauf entstandenen Kosten mit den potenziell durch Implementierung der ­Kompensationsoption entstandenen Kosten und untersuchen die Einflüsse von Transaktionskosten, Pachteinnahmen und Landpreisen auf die Kosteneffizienz.

DOI: 10.17433/11.2018.50153635.494-500

 

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2.11.2018