Natur und Landschaft

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Lebendige Auen für die Elbe. Kommunikation und Partizipation für eine langfristig erfolgreiche Auenentwicklung

Quelle/Bild: © Quelle: Trägerverbund Burg Lenzen e.V.

Aus Ausgabe 1-2020

Meike Kleinwächter, Bettina Kühnast, Sonja Biwer, Heiko Bölk, Katrin Evers, Dieter Leupold, Maria Lindow und Susanne Lehmann

Zentrales Ziel des Projekts „Lebendige Auen für die Elbe“ ist der Schutz und die Entwicklung naturnaher Auenlebensräume in der Hohen Garbe (Sachsen-Anhalt) im UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe. Das 420 ha große Gebiet umfasst einen der letzten größeren Hartholzauwälder an der unteren Mittelelbe. Ein Bodenordnungsverfahren bot die Chance, Flächen für den Naturschutz zu erwerben und für Maßnahmen zur Auwaldentwicklung und Redynamisierung zu arrondieren. Durch die Anbindung des Gebiets an die natürliche Abflussdynamik der Elbe und die Reaktivierung auentypischer Lebensräume wie Flutrinnen und Flussinseln werden die Voraussetzungen für eine eigendynamische Entwicklung dieses Auenstandorts geschaffen. Begleitet wird der Prozess durch die „Auenwerkstatt Hohe Garbe“, ein zentrales Instrument für die lokale Kommunikation mit der Bevölkerung. Als Plattform für eine kontinuierliche transparente Information und für unterschiedliche Beteiligungsformate, z.B. zur Entwicklung begleitender Naturerlebnisangebote, trägt sie wesentlich zur erfolgreichen Umsetzung des Projekts bei.

Elbe – Auenentwicklung – Auwald – Auenwerkstatt – Partizipation – Besucherlenkung – Netzwerke

DOI: 10.17433/1.2020.50153767.23-31

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02.01.2020