Natur und Landschaft

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Natur(schutz) im Wandel

Aus Ausgabe 5-2021

Grüne Reihe

Natur(schutz) im Wandel
Ein Werkstattbericht aus dem Bundesamt für Naturschutz

Von Uta Eser

Was ist heute noch „Natur“? Und was kann es bedeuten, eine sich permanent verändernde und durch menschliche Aktivitäten bereits unumkehrbar veränderte Natur zu schützen? Mit diesen Fragen setzte sich das Bundesamt für Naturschutz (BfN) in einem zweijährigen, intensiven Diskussionsprozess auseinander. Das (Zwischen)Ergebnis dieses Prozesses wird mit diesem Beitrag präsentiert und zur Diskussion gestellt. Einleitend wird die Frage nach Naturverständnissen erläutert und historisch eingeordnet. Konturen eines angemessenen Natur(schutz)verständnisses werden sodann in zwölf Thesen skizziert. Diese erläutern die Relevanz pluraler Naturverständnisse für 1) die Bedeutung von Naturschutz, 2) die Naturschutzkommunikation, 3) die Klärung von Naturschutzkonflikten und 4) ausgewählte Politikfelder. Eine Einordnung der Debatte in weitere aktuelle Diskurse macht deutlich, dass ein relationaler Naturbegriff, die Vielfalt der Schutzstrategien und die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung wesentliche Merkmale eines zukunftsweisenden Naturschutzverständnisses sind.

DOI: 10.17433/5.2021.50153913.261-268


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3.5.2021