Natur und Landschaft

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Notwendigkeit eines Brückenschlags zwischen Wissenschaft und Praxis im Naturschutz – Chancen und Herausforderungen

Quelle/Bild: Foto: Andreas Tietze

Aus Ausgabe 8-2020

Uwe Riecken, Christian Ammer, Bruno Baur, Aletta Bonn, Tim Diekötter, Stefan Hotes, Andreas Krüß, Sebastian Klimek, Ilona Leyer, Klaus Werk, Birgit Ziegenhagen und Nina Farwig

Für ein erfolgreiches Handeln im Naturschutz sind ein enger Austausch und eine Rückkopplung zwischen Wissenschaft sowie Akteurinnen und Akteuren der Praxis auf allen Ebenen notwendig. Viele Beispiele und Erfahrungen deuten jedoch darauf hin, dass dieser wechselseitige Austausch nicht optimal und bedarfsgerecht funktioniert. Aus Sicht der Autorinnen und Autoren besteht die Notwendigkeit für einen neuen „Brückenschlag“ im Naturschutz, um die Übertragung gesicherter Forschungsergebnisse in die Praxis und umgekehrt die Vermittlung der Bedarfe aus der Praxis hin zur Wissenschaft zu optimieren. Ausgehend von einer Analyse der aktuellen Herausforderungen und Ursachen in diesem Kontext werden im vorliegenden Beitrag – differenziert nach den wichtigsten Akteursgruppen – verschiedene Lösungsansätze für einen Brückenschlag abgeleitet und zur Diskussion gestellt. Ergänzend finden sich vier Praxisbeispiele. Für eine Verbesserung der Situation muss die Naturschutzforschung vermehrt die Bedarfe der Praxis berücksichtigen und entsprechende Forschung muss auch von der „scientific community“ anerkannt werden. Gleichzeitig soll die Diskussion dazu beitragen, dass die Praxis ihr Handeln stärker evidenzbasiert ausrichtet und noch aktiver die Kooperation mit der Wissenschaft sucht.

Naturschutzpraxis – Evidenz – Naturschutzforschung – Kompetenzzentrum – Forschungsförderung – Akademische Ausbildung

DOI: 10.17433/8.2020.50153829.364-371

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1.8.2020