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Nutzungsintensität in Kleinstprivatwäldern: Vielfalt auf kleiner Fläche

Quelle/Bild: © Rüdiger Unseld.

Aus Ausgabe 7-2018

Nutzungsintensität in Kleinstprivatwäldern: Vielfalt auf kleiner Fläche

Von Rüdiger Unseld

In Kleinstprivatwäldern Südwestdeutschlands wurde die Nutzungsintensität untersucht. Die Datenaufnahme erfolgte in drei Modellregionen als Inventur mit geklumpten Stichproben. Die Kleinstprivatwälder hatten im Durchschnitt der Regionen durchweg deutlich höhere Vorräte und tendenziell höhere Mengen an natürlich entstandenem Totholz als die öffentlichen Wälder, was auf eine insgesamt geringere Nutzungsintensität hinweist. Innerhalb der Modellregionen variierten die Nutzungsintensitäten im Kleinstprivatwald stark. 10 % der ­Wälder waren in den letzten 3 – 4 Jahrzehnten nicht genutzt worden. Ergänzend zu den üblicherweise vorgeschlagenen Mobilisierungsaktivitäten könnten in ausgesuchten Privatwaldflächen auch geförderte Stilllegungsmaßnahmen als Beitrag zur Erhaltung und Förderung der Biodiversität in Betracht gezogen werden.

DOI: 10.17433/7.2018.50153597.323-331

 

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2.7.2018