Natur und Landschaft

Aktuelles

Ökologisches Trassenmanagement unter Freileitungen

Aus Ausgabe 12-2020

Ökologisches Trassenmanagement unter Freileitungen auf Flächen naturschutzaffiner Eigentümerinnen und Eigentümer

Von Inés Noll und Simon Grohe

Um eine sichere Stromversorgung zu gewährleisten, müssen Stromtrassen fortlaufend von leitungsgefährdendem Bewuchs freigehalten werden. Bislang findet der Naturschutz dabei teils wenig Beachtung, sodass die Freihaltung oft mit starken Beeinträchtigungen von Natur und Landschaft einhergeht. Eine Alternative dazu bildet das Ökologische Trassenmanagement (ÖTM). Darunter wird eine Freihaltung verstanden, die Rücksicht auf naturschutzfachliche Belange nimmt und so das naturschutzfachliche Potenzial von Trassen erschließen kann. Im Rahmen eines Projekts wurde anhand der Eigentumsflächen einer Naturschutzstiftung (NABU-Stiftung Nationales Naturerbe) untersucht, wie ein ÖTM auf Initiative der betroffenen Eigentümerin bzw. des betroffenen Eigentümers realisiert werden kann. Der vorliegende Beitrag fasst die Inhalte des Projekts ­zusammen. Es wird aufgezeigt, welchen Gestaltungsspielraum Flächeneigentümerinnen und -eigentümer bei der Freihaltungspraxis durch Netzbetreiber haben und wie sie damit auf eine naturschonendere Trassenpflege hinwirken können.

DOI: 10.17433/12.2020.50153863.546-555


♦ zum Beitrag ♦

 


 

♦ Lesen Sie von Natur und Landschaft auch die Beiträge 

  • Vermeidungs- und vorgezogene Ausgleichsmaßnahmen für den Feldhamster beim Bau von Höchstspannungs-Erdkabeltrassenvon Rickert in Natur und Landschaft 6-2020
  • Innovatives Höchstspannungsfreileitungssystem – technische, landschaftsbildliche, ökologische und rechtliche Aspektevon Lutz et al. in Natur und Landschaft 5-2018

Weitere interessante Fachbeiträge finden Sie über die Artikelrecherche. ♦

 

1.12.2020