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Tourismusfinanzierte Regionalentwicklung in deutschen Biosphärenreservaten: das Beispiel Rhön

Quelle/Bild: Kur-/Erholungsorte im UNESCO-Biosphärenreservat Rhön. Datenquellen: StMI Bayern 2018; Regierungspräsidium Kassel 2018

Aus Ausgabe 5-2019

 

Von Lisa Majewski und Hubert Job

In diesem Beitrag wird die Idee diskutiert, Touristinnen und Touristen als unmittelbare Geldgeber für nachhaltige regionale Entwicklungsmaßnahmen in Biosphärenreservaten stärker heranzuziehen. Mit Hilfe qualitativer empirischer Erhebungen werden Möglichkeiten einer finanziellen Unterstützung der Regionalentwicklung über den Tourismus für das UNESCO-Biosphärenreservat Rhön aufgezeigt. So könnten anteilig Mittel von den kommunal verwalteten Kurbeiträgen zweckgebunden abgeführt werden. Maßnahmen der Landschaftspflege könnten so beispielsweise finanziell unterstützt werden. Kernargument hierbei ist die Übernahme von Verantwortung für die Erhaltung der tradierten Kulturlandschaft, welche den Touristinnen und Touristen zu Erholungszwecken zur Verfügung steht, mitsamt des charakteristischen Landschaftsbilds und des dazugehörigen Arteninventars. Als größte Hürde stellen sich dabei einerseits die rechtlichen Bedingungen heraus. Andererseits ist überhaupt das Vorhandensein prädikatisierter Kur- und Erholungsorte entscheidend. Anerkennungsverfahren, privatrechtliche Regelungen oder Beitragserhöhungen im Dialog mit internen und externen Akteuren wären Lösungsansätze.

DOI: 10.17433/5.2019.50153689.196-201

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01.05.2019