Transnationaler Naturschutz in den Alpen

Aus der Schwerpunktausgabe 9/10-2017 "Naturschutz in den Alpen – quo vadis?"

Transnationaler Naturschutz in den Alpen – Initiativen, Inhalte und neue Entwicklungen

Von Bettina Hedden-Dunkhorst

Die Erkenntnis, dass Naturschutz in den Alpen transnational gestaltet werden muss, setzte sich in den letzten Jahrzehnten immer stärker durch. Dabei kommt der Thematik des ökologischen Verbunds eine besondere Bedeutung zu. Dies wurde und wird von der Alpen­konvention, nicht staatlichen Initiativen und der Europäischen Union im Rahmen des Interreg Alpine Space Programme sowie der im Jahr 2015 beschlossenen makroregionalen Strategie für den Alpenraum aufgegriffen. Dadurch ergibt sich für die Umsetzung des trans­nationalen Naturschutzes eine im Vergleich zu anderen Bergregionen günstige institutionelle Ausgangslage und ein wachsendes Spektrum von Akteuren. Wichtig ist es, die Zusammenarbeit so zu gestalten, dass Synergien entstehen und das gemeinsame Ziel der Erhaltung von Natur und Landschaft im Alpenraum erreicht werden kann. Der Artikel beschreibt die relevanten Initiativen und weist auf Chancen und Herausforderungen hin, die sich aus deren Zusammenwirken ergeben.

DOI: 10.17433/9.2017.50153501.412-416

 

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♦ Lesen Sie von Natur und Landschaft auch die Beiträge

  • "Die Alpen – Modellregion für eine nachhaltige Entwicklungvon Hedden-Dunkhorst in Ausgabe 2-2017,
  • "Grenzüberschreitender Naturschutz auf dem Westbalkan" von Vasilijevic in Ausgabe 9/10-2012 und
  • "Handlungsraum Landschaft – Wege zur Förderung transdiziplinärer Zusammenarbeit" von Backhaus, Stremlow in Ausgabe 8-2010.

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1.9.2017