Natur und Landschaft

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Vorschau auf die Ausgabe 6/7-2019

Quelle/Bild: © Verlag W. Kohlhammer.

Vorschau auf die Doppelausgabe 6/7-2019*

Schwerpunktheft: Rückgang der Insektenvielfalt. Fakten, Folgen und Handlungserfordernisse

Die Vielfalt der Insekten nimmt langfristig immer weiter ab. Die vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) herausgegebenen Roten Listen zeigen aktuell für über 40 % der in Deutschland untersuchten Insektenarten einen langfristigen Rückgangstrend. Zahlreiche weitere Studien zu den lokalen und überregionalen Bestandstrends von Insektenarten belegen diese Entwicklung. Das gegenwärtige Bild ist besorgniserregend. Den anhaltend negativen Entwicklungen muss endlich mit konkretem Handeln begegnet werden. Diese Botschaft findet sich auch in der gemeinsamen Stellungnahme des Sachverständigenrates für Umweltfragen (SRU) und des Wissenschaftlichen Beirats für Biodiversität und Genetische Ressourcen (WBBGR) des Bundeslandwirtschaftsministeriums vom Oktober 2018.

In der vorliegenden Schwerpunktausgabe werden die wesentlichen Fakten zum Rückgang und zu dessen Ursachen komprimiert dargestellt und Lösungsansätze exemplarisch vorgestellt.

Inhalt:

  • Insektenvielfalt und ihre Funktion in Ökosystemen
    von Thomas Schmitt
  • Zur ökonomischen Bedeutung der Insekten und ihrer Ökosystemleistungen
    von Bernd Hansjürgens, Christoph Schröter-Schlaack und Josef Settele
  • Analyse der bundesweiten Roten Listen zum Rückgang der Insekten in Deutschland
    von Melanie Ries, Timm Reinhardt, Ursula Nigmann und Sandra Balzer
  • Insektenvielfalt und ökologische Prozesse in Agrar- und Waldlandschaften
    von Christoph Scherber, Hannah Reininghaus, Jana Brandmeier, Georg Everwand, Vesna Gagic, Tabea Greiwe, Urs G. Kormann, Michael Meyer, Stefanie Nagelsdiek, Verena Rösch, Stephanie Sobek-Swant, Carsten Thies und David Ott
  • Bestandsrückgänge von Insekten in Schutzgebieten – bisherige Erkenntnisse aus einem laufenden Forschungsprogramm
    Martin Sorg, Axel Ssymank und Thomas Hörren
  • Insektenrückgang und -schutz in den fragmentierten Landschaften Mitteleuropas
    Thomas Fartmann, Dominik Poniatowski, Gregor Stuhldreher und Merle Streitberger
  • No Insect Respect. Eine kritische Analyse der Risikobewertung und -regulierung von Pflanzenschutzmitteln vor dem Hintergrund des Insektenrückgangs
    von Klaus Swarowsky, Steffen Matezki, Tobias Frische und Jörn Wogram
  • Handlungsperspektiven für eine insektenfreundliche Landnutzung
    von Rainer Oppermann, Constanze Buhk und Sonja Pfister
  • Was tun gegen das Insektensterben? Empfehlungen für naturschutzfachlich wertvolle Flächen
    von Thorsten Aßmann, Jörn Buse, Claudia Drees, Katharina Homburg und Dorothea Nolte
  • Instrumente der Datenerhebung und Handlungsfelder zur Verbesserung der Datenlage zu Insekten im Naturschutz
    von Sandra Balzer und Wiebke Züghart
  • Bestandsentwicklungen und Schutz von Insekten. Analysen und Aussagen des Weltbiodiversitätsrats (IPBES)
    von Josef Settele
  • Der Verlust der Insektenvielfalt – ein Kommentar der Deutschen Gesellschaft für allgemeine und angewandte Entomologie (DGaaE)
    von Jürgen Gross und Olaf Zimmermann

 

Außerdem finden Sie im Rubrikenteil der Printausgabe sowie auch im Rahmen des Online-Abonnements viele aktuelle Informationen unter anderem zu folgenden Themen:

  • aus der Rubrik "Neues aus dem Bundesamt für Naturschutz"
    "Neue App „Schmetterlinge Deutschlands“ sammelt Daten zum Vorkommen einheimischer Schmetterlingsartenvon BfN, SMNK, Senckenberg
  • aus der Rubrik "Nationale Biodiversitätsstrategie":
    "Neues Projekt soll Artenvielfalt in eschenreichen Wäldern erhalten" von BfN, BMU;
  • aus der Rubrik "Nachrichten und Kommentare":
    "Das Osnabrücker BienenBündnis – ein Beispiel guter Kooperation zum Schutz der biologischen Vielfalt" (Stadt Osnabrück);
  • aus der Rubrik "Österreich-Fenster":
    "Land der Blumen, Land der Bienen" (Umweltbundesamt Österreich, Biene Österreich);
  • aus der Rubrik "Meinungen und Stellungnahmen":
    "Intelligente Nutzung statt Bekämpfung der Natur" von Dr. Felix Prinz zu Löwenstein
  • aus der Rubrik "Natur und Recht":
    "Bundesverkehrsministerium muss Unterlagen zum Abgasskandal an DUH herausgeben" von Dr. Stefan Möckel, Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ).

*Änderungen noch möglich

 


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01.05.2019