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Was tun gegen das Insektensterben – Empfehlungen für naturschutzfachlich wertvolle Flächen

Quelle/Bild: Foto: Thorsten Assmann

Aus Ausgabe 6/7-2019

von Thorsten Aßmann, Jörn Buse, Claudia Drees, Katharina Homburg und Dorothea Nolte

Viele Insektenarten haben spezifische Umweltansprüche, oft sogar unterschiedliche als Larven und Imagines. In diesen Fällen müssen beide Lebensräume in enger Nachbarschaft zueinander liegen. Die betroffenen Lebensräume, z.B. Dung und Totholz, gehen oft durch Landnutzungsänderungen und anthropogene Eingriffe zurück. Die Prozesse, die zu diesen für Insekten wichtigen Strukturen führen, müssen deshalb erhalten bzw. wieder etabliert werden (z.B. extensive Beweidung). Weil Pestizide (inkl. Parasitizide), Lichtverschmutzung und Straßenverkehr den Rückgang vieler Insekten bewirken, müssen sie auf wertvollen Flächen ausgeschlossen werden. Wir empfehlen die Berücksichtigung entomologischer Belange bei Naturschutzentscheidungen, die Entwicklung eines Handbuchs für den Insektenschutz in bedeutsamen Lebensräumen und Langzeituntersuchungen.

DOI: 10.17433/6.2019.50153709.289-293

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06.06.2019