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Wege zur Vielfalt – Lebensadern auf Sand. Erfolge und Herausforderungen in einem komplexen Hotspot-Vorhaben

Quelle/Bild: © Foto: Thomas Starkmann

Aus Ausgabe 1-2020

Thomas Starkmann, Witold Arndt, Sarah Bülter, Elke Happe, Maike Hoberg, Manuela Monzka, Sven Oltrop, Hartmut Storch, Esther Susewind und Martin Blum

Der Förderschwerpunkt „Hotspots der biologischen Vielfalt“ im Bundesprogramm Biologische Vielfalt zielt darauf ab, in einer definierten Region sowohl die naturschutzfachlichen Qualitäten zu erhalten und zu optimieren als auch das Zusammenwirken unterschiedlicher Akteure im Sinne der biologischen Vielfalt zu fördern. Das Projekt „Wege zur Vielfalt – Lebensadern auf Sand“ im Hotspot 22 zeigt, dass beides funktionieren kann, wenn die Bereitschaft zur Zusammenarbeit gegeben ist. Am Beispiel verschiedener Maßnahmenschwerpunkte wird dargelegt, wie die Einbindung regionaler Partner gelingen kann. Die Ergebnisse der Projektevaluation verdeutlichen, dass die aktive Mitarbeit oft auf wenige Akteure beschränkt ist, deren kontinuierliche Mitarbeit aber wesentlich zum Gelingen von Maßnahmen beiträgt. Die begleitende innovative Öffentlichkeitsarbeit ist ein weiterer wichtiger Baustein, um auch bisher eher naturschutzferne Kreise für die Bedeutung biologischer Vielfalt zu sensibilisieren. Als Erfolg sind nicht nur die im Projekt selbst durchgeführten Maßnahmen zu werten. So haben Kommunen und Landkreise im Projektgebiet weitere Blühstreifenprogramme und Pflegekonzepte für Wegränder entwickelt, die auf den Erfahrungen des Hotspot-Projekts fußen.

Biologische Vielfalt – Hotspots der biologischen Vielfalt – Biotopverbund – Naturschutz – Evaluation

DOI: 10.17433/1.2020.50153765.16-22

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02.01.2020