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Wie soll der Windenergieausbau in Deutschland räumlich verteilt werden?

Aus Ausgabe 5-2021

Expertinnen und Experten uneinig: Nach welchen Kriterien soll der Windenergieausbau in Deutschland räumlich verteilt werden?

Von Paul Lehmann, Kathrin Ammermann, Erik Gawel, Charlotte Geiger, Jennifer Hauck, Jörg Heilmann, Jan-Niklas Meier, Jens Ponitka, Sven Schicketanz, Boris Stemmer, Philip Tafarte, Daniela Thrän und Elisabeth Wolfram

Der Ausbau der Windenergie an Land verursacht räumliche Zielkonflikte, etwa zwischen der Minimierung von Stromsystemkosten, dem Anwohner- und Naturschutz oder der interregionalen Gerechtigkeit. Wo in Deutschland in welchem Umfang zukünftig Windräder installiert werden sollten, um die Energiewendeziele zu erreichen, hängt daher maßgeblich davon ab, wie diese Kriterien gewichtet werden. Die vorliegende Studie verdeutlicht mithilfe eines Planspiels, dass es unter Expertinnen und Experten keine allgemein akzeptierte Rangfolge von Kriterien für die räumliche Verteilung des Windenergieausbaus an Land gibt. Die Ergebnisse des Planspiels zeigen zudem, dass alle Expertinnen und Experten Gerechtigkeit bei der interregionalen Verteilung des Windenergieausbaus als wichtig erachten. Es bestehen jedoch unterschiedliche Vorstellungen darüber, wie genau interregionale Gerechtigkeit zu verstehen ist. Die Studienergebnisse unterstreichen einmal mehr die Wichtigkeit transparenter und partizipativer Verfahren für Standortentscheidungen bei der Windenergie an Land.

DOI: 10.17433/5.2021.50153907.237-244


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  • „Steuerung der Nutzung erneuerbarer Energien in Naturparken und Biosphärenreservaten – Herausforderungen und Handlungsmöglichkeitenvon Gehrlein et al. in Ausgabe 1-2019
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3.5.2021