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Wildtiere im Wohnumfeld – wie werden sie von Wohnungsunternehmen bewertet?

Quelle/Bild: Häufigkeit und Gründe für von Unternehmen umgesetzte Maßnahmen. Grafik: Jakoby et al.

Aus Ausgabe 5-2019

 

Von Christine Jakoby, Rebecca Rogers, Beate Apfelbeck, Thomas E. Hauck und Wolfgang W. Weisser

Städte bieten Lebensraum für Menschen und Tiere und können einen wichtigen Beitrag zu Artenschutz und Naturerfahrung leisten. Wohnungsunternehmen tragen wesentlich zur Gestaltung von Städten und ihren Freiräumen bei. Für die vorliegende Studie beantworteten 155 Wohnungsunternehmen einen Online-Fragebogen zur Bewertung von Wildtieren im städtischen Wohnungsbau. Nach Ansicht der Unternehmen sollen Freiräume im städtischen Wohnumfeld vor allem die Wohnqualität der Bewohnerinnen und Bewohner steigern, sicher und sauber sein. Attraktive Tiergruppen (Schmetterlinge, Singvögel) werden als wünschenswert bewertet, andere Kulturfolger (Tauben, Füchse) sind im Wohnumfeld eher unerwünscht. Generell gibt es jedoch nur wenige Probleme mit Wildtieren. Allgemein stehen die Unternehmen wildtierfördernden Maßnahmen positiv gegenüber, wenn sie dadurch die Wohnqualität und das Image des Unternehmens verbessern können. Die Ergebnisse der Umfrage zeigen auf, dass bei Wohnungsunternehmen eine Bereitschaft für die Förderung von Wildtieren im Wohnumfeld besteht. Die Studie gibt Hinweise, wie wildtierfördernde Maßnahmen mit der Unternehmensphilosophie von Wohnungsunternehmen in Einklang gebracht werden können.

DOI: 10.17433/5.2019.50153685.181-187

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01.05.2019