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Woher kommen Fische, wohin schwimmen sie? Einsichten aus Markierungsprojekten mit passiven integrierten Transpondern in deutschen Gewässersystemen

Quelle/Bild: Foto: Henrik Hufgard

Aus Ausgabe 11-2019

Beate Adam und Sven Mögeltönder-Löwenberg

Zum Verhalten wild lebender Fische und Neunaugen gibt es kaum verlässliche Daten. Bisherige Methoden zur Markierung einzelner Tiere waren wenig schonend und beeinträchtigten deren Verhalten. Abhilfe kann hier die RFID-Technologie (Radio Frequency Identification) schaffen: Mit PIT-Tags (Passive Integrated Transponder) lassen sich Tiere lebenslang gut verträglich kennzeichnen. Im Beitrag werden neue und überraschende Erkenntnisse zum Ausbreitungs- und Wanderverhalten von Fischen und Neunaugen vorgestellt, die mit Hilfe von Individuen gewonnen wurden, welche mit PIT-Tags markiert waren. Darüber hinausgehendes Wissen ließe sich mit Hilfe einer zentralen Datenbank generieren: Diese würde es ermöglichen, die Herkunft aufgefundener Transponder zu ermitteln; damit könnte man die Wanderwege und Schicksale der Träger rekonstruieren – auch über die Grenzen von Untersuchungsgebieten und Projektlaufzeiten hinaus.

Fische – Neunaugen – individuelle Markierung – PIT-Tag – Redetektion – Ausbreitung – Wanderverhalten – zentrale Datenbank

DOI: 10.17433/11.2019.50153751.484-489

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