Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziel, während andere uns helfen diese Website und ihre Erfahrung zu verbessern.

Login

Passwort vergessen?


Seite 426 - 435

Beeindruckende Vielfalt des Bodenlebens

Impressive diversity of soil life

DOI: 10.19217/NuL2024-09-01 Manuskripteinreichung: 2.10.2023, Annahme: 3.6.2024

David J. Russell, Christoph C. Tebbe, Frank Ashwood, Nicole Scheunemann und Karin Hohberg

Zusammenfassung

Die Biodiversität im Boden zeichnet sich durch einen enormen Arten- und Individuenreichtum unterschiedlicher Organismengruppen aus. Der Lebensraum Boden besteht aus mehreren Teillebensräumen. Die Bodenorganismen werden üblicherweise in verschiedene Größenklassen eingeteilt, die an die Teillebensräume im Boden angepasst sind. Dabei reicht das Spektrum von kleinen, nur mikroskopisch sichtbaren Lebewesen bis hin zu großen Tieren wie Regenwürmern. Außerdem sind die Bodenorganismen in komplexen Nahrungsnetzen organisiert, wobei verschiedene Arten unterschiedliche Ernährungsweisen zeigen und zu mehreren verschiedenen trophischen Stufen gehören. Insbesondere die Interaktionen der Arten innerhalb der Nahrungsnetze steuern eine Vielzahl an Bodenprozessen und stellen somit die Grundlage vieler Ökosystemleistungen dar, z. B. von Nährstoffkreisläufen für das Pflanzenwachstum, ohne die das Leben auf der Erde für Menschen nicht möglich wäre.

Boden – Biodiversität – Lebensräume – Größenklassen – Nahrungsnetze – Bodenfunktionen

Abstract

Soil biodiversity is characterised by an enormous richness of species and individuals representing diverse groups of organisms. The soil habitat consists of various sub-habitats or compartments. Soil organisms are usually classified into several size classes that are adapted to different soil compartments. The spectrum ranges from small organisms that are only visible under the microscope to large animals such as earthworms. In addition, soil organisms are organised in complex food webs, different species having different feeding strategies and representing various trophic levels. In particular, the interactions of species within these food webs drive a large number of soil processes and thus form the basis of many ecosystem services such as nutrient cycles for the plant growth that is essential for life on earth including humans.

Soil – Biodiversity – Habitat compartments – Size classes – Food webs – Soil functions

Inhalt

1 Einleitung

2 Die Bodenorganismen

3 Das Bodennahrungsnetz und seine Bedeutung

4 Literatur

1 Einleitung

Das größte Reservoir der Artenvielfalt auf der Erde befindet sich im und auf dem Boden. Böden beherbergen fast 60 % aller bekannten Arten (Anthony et al. 2023) und 40 – 80 % der gesamten tierischen Biomasse (Fierer et al. 2009). Ein gut entwickelter Waldboden kann über 1.000 wirbellose Tierarten mit mehreren Millionen Individuen pro Quadratmeter beherbergen (Anderson 1975; Petersen, Luxton 1982) und 1 g Boden kann Tausende unterschiedliche Bakterien und Archaeen in Milliarden einzelner Zellen enthalten (Torsvik, Øvreås 2002). Es wird geschätzt, dass ca. 75 % der weltweit in Böden vorkommenden Arten der Wissenschaft noch unbekannt sind. Selbst in gut charakterisierten Gruppen wie in der Familie der Regenwürmer (Lumbricidae) ist der Anteil „kryptischer Arten“, die nicht morphologisch, sondern nur genetisch differenziert werden können, vermutlich hoch (Decaëns 2010). Boden wird deshalb als „Hotspot der Biodiversität“ mit tropischen Regenwäldern und Korallenriffen gleichgesetzt (André et al. 1994).

2 Die Bodenorganismen

Die Bodenorganismen sind in ihrem Körperbau, ihren Lebensweisen und ihren ökologischen Rollen sehr unterschiedlich. Um dieser Komplexität eine Ordnung zu geben, werden unterschiedliche Klassifizierungssysteme angewendet (Hedde et al. 2022). Ein wichtiges System ist die Taxonomie, die die einzelnen Arten und deren Verwandtschaft beschreibt. In jedem terrestrisch lebenden Stamm kommen Arten vor, die im engeren Sinne im Boden leben (Behan-Pelletier, Bisset 1992). Die Vielfalt der bodenlebenden Organismen umfasst u. a. Bakterien und Pilze, „Einzeller“, Fadenwürmer, Milben und Springschwänze, sie reicht bis hin zu Regenwürmern, Asseln, Spinnen, Tausendfüßern, Käfern und einigen Wirbeltierarten. Allein die Körpermaße der verschiedenen Arten umfassen über zwölf Größenordnungen (Potapov 2022). Deshalb werden Bodenorganismen üblicherweise auch in verschiedene Größenklassen aufgeteilt (Swift et al. 1979; Dunger 1983; Abb. 1).

/fileadmin/magazines/naturundlandschaft/current/2024_09/images/NuL_09_10-2024_Russel_01.jpg _01-Russell_ID8
Abb. 1: Einteilung der häufigsten bodenlebenden Organismengruppen in Größenklassen der Körperlänge (modifiziert nach Swift et al. 1979 und Dunger 1983). Auf der rechten Seite sind die Bodenteillebensräume angegeben, in denen die Organismengruppen weit verbreitet sind (* es gibt viele Ausnahmen; siehe Haupttext zu den einzelnen Gruppen).
Fig. 1: Classification of the most common soil-dwelling organism groups into size classes based on body length (modified after Swift et al. 1979 and Dunger 1983). The specific soil habitats in which the organism groups are generally found are shown on the right (* many exceptions exist; see main text regarding the individual groups).

Diese Größenklassen spiegeln grob den Lebensraum der betreffenden Arten im Boden wider, den man sich als eine Anzahl unterschiedlicher Teillebensräume vorstellen kann (Abb. 1). Unzählige Arten leben „im“ Mineralboden, sogenannte endogäische Arten. Das endogäische Habitat – Boden im engeren Sinne – kann darüber hinaus in weitere Lebensräume eingeteilt werden. Die meisten endogäischen Organismen können nicht selbstständig graben und sind daher auf den bereits vorhandenen Porenraum angewiesen. Die Poren können luft- oder wassergefüllt bzw. mit Wasserfilmen ausgekleidet sein und beherbergen in Abhängigkeit davon unterschiedliche Arten der Mikroflora und -fauna (in Wasserfilmen und wassergefüllten Poren) bzw. Mesofauna (in luftgefüllten Poren). Einzelne endogäische Tiere können aktiv im Mineralboden graben, z. B. Regenwürmer (Makrofauna) und einige Wirbeltiere (Megafauna). Einen wichtigen Bodenlebensraum für wirbellose Tiere der Mikro-, Meso- und Makrofauna stellen die Bodenoberfläche bzw. die Streuschichten dar; dort lebende Tiere bezeichnet man als „epigäisch“.

Allein die Vielfalt mikroskopisch kleiner endogäischer Lebewesen ist unfassbar groß. Es gibt solche, die ähnlich wie Pflanzen Photosynthese betreiben und als Mikroflora bezeichnet werden, und solche, die lichtunabhängig sind und als Mikrofauna zusammengefasst werden. Tatsächlich aber reichen diese Begriffe nicht aus, um die Gesamtheit der mikroskopischen Bodenbewohner zu erfassen, die man heute insgesamt als Mikrobiom bezeichnet. Die größten Gruppen des Mikrobioms bilden Bakterien (Bacteria) und Archaeen (Archaea), die man unter dem Begriff Prokaryoten zusammenfasst und die in den Wasserfilmen von Bodenporen bzw. an Bodenpartikel gebunden leben. Prokaryoten besitzen, im Gegensatz zu den höher entwickelten Eukaryoten, keinen von einer Membran umhüllten Zellkern. Bakterien sind im Boden besonders vielfältig und mit vielen unterschiedlichen Fähigkeiten ausgestattet, während bei den Archaeen häufig eine Gruppe dominiert, die ihre Energie durch Oxidation von Stickstoffverbindungen gewinnen kann. Bakterien im Darm von Bodentieren (Thimm et al. 1998), die über den Kot an das Mikrobiom weitergegeben werden, beeinflussen dieses stark. Durch die Darmpassage werden Mikroorganismen, organisches Material und Bodenpartikel stark miteinander vermischt (Abb. 2) und gelangen mit dem Kot in den Boden zurück.

/fileadmin/magazines/naturundlandschaft/current/2024_09/images/NuL_09_10-2024_Russel_02ab.jpg _01-Russell_ID9
Abb. 2: Beispiele für das Zusammenspiel von Bakterien und Bodentieren: Darmbakterien eines Springschwanzes (Folsomia candida). a) Elektronenmikroskopische Aufnahme der mit Bakterien besiedelten Darmwand, b) Nachweis des Abbaus von Escherichia coli-Bakterien durch die Darmpassage in einem Springschwanz. Die Bakterienzellen sind mit einem grün fluoreszierenden Eiweiß markiert.
(Fotos: © Christoph C. Tebbe/Thünen-Institut)
Fig. 2: Examples of the interaction between bacteria and soil animals: intestinal bacteria of a springtail (Folsomia candida). a) Electron micrograph of the intestinal wall colonised by bacteria, b) evidence of the degradation of Escherichia coli bacteria through the intestinal passage in a springtail. The bacterial cells are labelled with a green fluorescent protein.

Zum Mikrobiom gehören auch Pilze (Fungi), deren Zellen viel größer sind als die der Prokaryoten und die dadurch etwa mit der gleichen Biomasse wie Prokaryoten zum Mikrobiom beitragen können. Während Pilze die meiste Zeit ihres Lebens als mikroskopisch kleines, unterirdisches Myzel aus verzweigten haarähnlichen Pilzfäden verbringen (Abb. 3), treten einige von ihnen für die Fortpflanzung in Form sporenbildender Fruchtkörper in Erscheinung (auch ohne Mikroskop erkennbar). In Böden des Grünlands und der Äcker findet man bevorzugt die so genannten Schlauchpilze (Ascomycota), während in Waldböden eher Pilze aus der Gruppe der Ständerpilze (Basidiomycota) dominieren. Wichtige Bodenpilze sind Mykorrhizen, die eine symbiotische Beziehung mit Pflanzenwurzeln eingehen und deren Fähigkeit zur Aufnahme von Wasser und darin gelösten Nährstoffen aus dem Boden verbessern. Im Gegenzug erhalten Mycorrhiza-Pilze von den photosynthetisch aktiven Pflanzen Kohlenhydrate. Sowohl Schlauch- als auch Ständerpilze sind zu dieser speziellen Form der Symbiose fähig.

/fileadmin/magazines/naturundlandschaft/current/2024_09/images/NuL_09_10-2024_Russel_03abc.jpg _01-Russell_ID10
Abb. 3: Erscheinungsformen von Bodenpilzen. a) Myzelien eines Bodenpilzes, b) Mykorrhizapilze, die eine Pflanzenwurzel umgeben, c) Fruchtkörper eines Bodenpilzes (Mycena sp.).
(Fotos: © Ulrike Damm/Senckenberg Görlitz)
Fig. 3: Forms of soil fungi. a) Soil-fungal mycelia, b) mycorrhiza fungi surrounding a plant root, c) fruiting bodies of a soil fungus (Mycena sp.).

Zum Bodenmikrobiom gehören auch Protisten (Protista). Diese sehr heterogene, hoch diverse Gruppe eukaryotischer Einzeller (Geisen et al. 2018) lässt sich weder den Pilzen noch den Pflanzen oder Tieren zuordnen. Im Vergleich zu den Prokaryoten und Pilzen, die meist direkt mit Bodenpartikeln verbunden sind, leben Protisten v. a. im Bodenwasser. Zu den Protisten gehören z. B. die Schleimpilze (Myxomycetes). Sie existieren v. a. als Einzeller, verbinden sich jedoch, wenn es um die Vermehrung geht, zu einer Kolonie, die – bezogen auf die Länge der Einzeller – eine enorme Größe von mehreren Zentimetern erreichen kann. Auch Pantoffeltierchen (Paramecium sp.), Amöben (Lebensform der „Wechseltierchen“, die zu unterschiedlichen taxonomischen Gruppen gehören) und Geißeltierchen (Gruppe von Einzellern mit Geißeln, Flagellata) gehören zu den Protisten. Sie ernähren sich von organischen Partikeln und anderen Mikroorganismen im Porenraum und liefern damit einen wichtigen Beitrag zu den Nahrungsketten und Stoffkreisläufen. Auch mikroskopische Algen (Algae) als Vertreter der Mikroflora tragen zum Mikrobiom bei. Auf Grund ihrer lichtabhängigen Lebensweisen kommen sie v. a. auf Bodenoberflächen vor. Eipilze (Oomycetes) sind bodenbewohnende, nichtgrüne Algen, die sich von Pflanzen und deren Stoffwechselprodukten ernähren.

Neben den Protisten leben auch mehrzellige Tiere, also weitere Vertreter der Mikrofauna, in den Wasserfilmen der Bodenporen, z. B. die Fadenwürmer (Nematoda) und Rädertierchen (Rotifera). Tatsächlich sind Fadenwürmer mit 1 – 10 Mio. Tieren pro Quadratmeter und oft über 50 Arten in einer Bodenmenge, die auf einen Esslöffel passt, die individuen- und artenreichsten mehrzelligen Tiere, egal ob der Boden aus der Antarktis, Arktis oder aus Wüstenregionen stammt (Hohberg, Traunspurger 2018). Obwohl sie in der äußeren, wurmförmigen Gestalt meist ähnlich sind, unterscheiden sich verschiedene Gruppen von Fadenwürmern drastisch in ihrer Ernährungsweise voneinander (Yeates et al. 1993; Bongers, Bongers 1998; Abb. 4). Bspw. gibt es Nematodenarten, die sich auf das Anstechen und Aussaugen von Pflanzenwurzeln (Herbivore und Parasiten) bzw. Pilzzellen (Fungivore) oder das Fressen von Bakterien (Bakterivore) oder anderen Tieren (Räuber) spezialisiert haben. Andere Arten wiederum sind „Allesfresser“ (Omnivore). Die meisten Nematoden sind ausgesprochene Nützlinge im Boden und nur wenige Artengruppen sind landwirtschaftliche Schädlinge (z. B. Vertreter der Gattungen Heterodera, Pratylenchus, Meloidogyne, Globodera). In den Wasserfilmen im Boden leben auch Bärtierchen (Tardigrada) und Plattwürmer (Plathelminthes). Auf Grund ihrer Körpergröße werden sie jedoch der Mesofauna zugerechnet (Abb. 5).

/fileadmin/magazines/naturundlandschaft/current/2024_09/images/NuL_09_10-2024_Russel_04abc.jpg _01-Russell_ID11
Abb. 4: Mikrofauna in den Wasserfilmen der Bodenporen: Fadenwürmer (Nematoda). a) Oscheius dolichura, b) Vorderteil von Anatonchus tridentatus (räuberisch), c) Vorderteil von Ceratoplectus armatus (bakterivor – sich von Bakterien ernährend).
(Fotos: a), b) © Astrid König/Senckenberg Görlitz, c) © Karin Hohberg/Senckenberg Görlitz)
Fig. 4: Microfauna in waterfilms of soil pores: nematodes (Nematoda). a) Oscheius dolichura, b) anterior part of Anatonchus tridentatus (predatory), c) anterior part of Ceratoplectus armatus (bacteriovorous).
/fileadmin/magazines/naturundlandschaft/current/2024_09/images/NuL_09_10-2024_Russel_05ab.jpg _01-Russell_ID12
Abb. 5: Mesofauna in den Wasserfilmen der Bodenporen. a) Bärtierchen (Tardigrada; Klasse Eutardigrada gen. sp.), b) Plattwurm (Plathelminthes; Microplana terrestris).
(Fotos: © Frank Ashwood/University of Canterbury; https://www.frankashwood.com)
Fig. 5: Mesofauna in the water films of soil pores. a) Water bear (Tardigrada; class Eutardigrada gen. sp.), b) flatworm (Plathelminthes; Microplana terrestris).

In luftgefüllten Poren des Bodens leben z. B. Pilze (Fungi) sowie individuenreiche Tiergruppen wie Milben (Acari) und Springschwänze (Collembola), aber auch andere Gruppen wie Beintastler (Protura), Doppelschwänze (Diplura) oder Zwergfüßer (Symphyla). Diese Tiergruppen werden oft als „Mikroarthropoden“ zusammengefasst und mit durchschnittlichen Körpergrößen zwischen 0,5 und 3 mm in die Mesofauna eingeordnet.

Die im Boden vorkommenden Milben (Acari) sind Spinnentiere. Obwohl sie sehr unterschiedlich aussehen können und verschiedene Ernährungsweisen haben, ist ihnen die Anzahl von Beinen, nämlich acht, gemein (Krantz, Walter 2009; Abb. 6). Häufig im Boden sind z. B. die fast rein räuberisch lebenden Raubmilben (Mesostigmata) sowie die Hornmilben (Oribatida), die die einzige Spinnentiergruppe darstellen, die sich nicht räuberisch, sondern von organischem Material ernährt. Hornmilben sind von Baumkronen bis im Boden zu finden. Weitgehend unbekannt sind die prostigmaten Milben, die z. B. in Graslandböden in großer Zahl vorkommen können und zu denen auch die oberirdischen Samtmilben (Trombidium-Arten) und Grasmilben (Neotrombicula autumnalis) gehören.

/fileadmin/magazines/naturundlandschaft/current/2024_09/images/NuL_09_10-2024_Russel_06abc.jpg _01-Russell_ID13
Abb. 6: Mesofauna auf dem Boden oder in luftgefüllten Bodenporen: Milben (Acari). a) Raubmilbe (Gamasina gen. sp.), b) Hornmilbe (Cepheus tuberculosus), c) Milbe der Ordnung Prostigmata (Rhagidiidae gen. sp.).
(Fotos: © Frank Ashwood/University of Canterbury; https://www.frankashwood.com)
Fig. 6: Mesofauna on the soil or in air-filled soil pores: mites (Acari). a) Predatory mite (Gamasina gen. sp.), b) moss mite (Cepheus tuberculosus), c) mite from the Order Prostigmata (Rhagidiidae gen. sp.).

Die sehr arten- und individuenreichen Springschwänze (Collembola) wurden früher als primitive Insekten aufgefasst, nach neueren Erkenntnissen werden sie jedoch getrennt von den Insekten in den Stamm der Sechsbeiner (Hexapoda) eingegliedert. Springschwänze kommen nicht nur im Porenraum des Bodens vor, sondern auch auf dem Boden, in der Streu und in der Vegetation. Sie weisen unterschiedliche Körperformen auf, die Anpassungen an diese vertikale Verteilung darstellen (Hopkin 1997). Während Arten, die an der Oberfläche vorkommen, lange Beine und Antennen besitzen und mitunter sehr bunt gefärbt sind (Schutz gegen ultravio-lette Strahlung!), sind die endogäischen Arten eher wurmförmig, blind, pigmentlos und mit sehr kurzen Körperanhängen versehen (Abb. 7). Die verschiedenen Arten der Collembola sind als Pilz-, Algen- und/oder Bakterienfresser bekannt, ernähren sich allerdings nicht immer ausschließlich davon (Chahartaghi et al. 2005).

/fileadmin/magazines/naturundlandschaft/current/2024_09/images/NuL_09_10-2024_Russel_07abc_KORR.jpg _01-Russell_ID14
Abb. 7: Mesofauna auf dem Boden oder in luftgefüllten Bodenporen: Springschwänze (Collembola). a) Orchesella villosa, b) Dicyrtomina ornata, c) Onychiuridae gen. sp.
(Fotos: © Frank Ashwood/University of Canterbury; https://www.frankashwood.com)
Fig. 7: Mesofauna on the soil surface or in air-filled soil pores: springtails (Collembola). a) Orchesella villosa, b) Dicyrtomina ornata, c) Onychiuridae gen. sp.

Doppelschwänze (Diplura) und Beintastler (Protura) sind weitere luftporenbewohnende primitive, flügellose Hexapoda (Abb. 8). Sie sind zwar weit verbreitet, kommen jedoch meist in sehr kleinen Populationsgrößen vor. Beintastler ernähren sich vermutlich spezialisiert von Mykorrhizapilzen (Bluhm et al. 2019), während Doppelschwänze Pilzfresser sind.

/fileadmin/magazines/naturundlandschaft/current/2024_09/images/NuL_09_10-2024_Russel_08ab.jpg _01-Russell_ID15
Abb. 8: Weitere Mesofauna in luftgefüllten Bodenporen. a) Doppelschwanz (Diplura; Campodeidae gen. sp.), b) Beintastler (Protura gen. sp.).
(Fotos: © Frank Ashwood/University of Canterbury; https://www.frankashwood.com)
Fig. 8: Further mesofauna in air-filled soil pores. a) Bristletail (Diplura; Campodeidae gen. sp.), b) proturan (Protura gen. sp.).

Kleinringelwürmer (Enchytraeidae) sind eng verwandt mit den Regenwürmern und leben ausschließlich im Boden bzw. in der Streu. Mit durchschnittlich 2 – 20 mm Körperlänge werden sie meist der Mesofauna zugerechnet (Abb. 9). Sie ernähren sich hauptsächlich von totem organischem Material und Mikroorganismen, die sie zusammen mit Bodenpartikeln aufnehmen (Didden et al. 1997). Wie die Regenwürmer zeigen einige Arten spezifische Ansprüche an ihren Lebensraum, wobei unter bestimmten Umweltbedingungen einige Arten immer wieder miteinander vergesellschaftet vorkommen (Graefe, Beylich 2003; Römbke et al. 2013).

/fileadmin/magazines/naturundlandschaft/current/2024_09/images/NuL_09_10-2024_Russel_09.jpg _01-Russell_ID16
Abb. 9: Teilweise grabende Mesofauna des Bodens: Kleinringelwurm (Enchytraeidae gen. sp.).
(Foto: © Frank Ashwood/University of Canterbury; https://www.frankashwood.com)
Fig. 9: Partially burrowing soil mesofauna: potworms (Enchytraeidae gen. sp.).

Nicht auf Bodenporen angewiesen sind Bodenorganismen, die aktiv im Boden graben. Dazu gehören z. B. die Regenwürmer (Lumbricidae), die auf Grund ihrer Körpergröße weitgehend der Makrofauna zugerechnet werden. Regenwürmer werden in verschiedene ökologische Gruppen eingeteilt, wobei man grob zwischen epigäischen (in der Streu lebend), endogäischen (im Mineralboden grabend mit netzartig verzweigten, mehr oder weniger horizontalen Gängen) und anektischen Arten (in permanenten, eher vertikalen Röhren von der Bodenoberfläche bis tief im Boden lebend) unterscheidet (Abb. 10); es existieren allerdings viele Zwischenformen (Bottinelli et al. 2020). Wie bei den meisten Bodentieren zeigen einige Regenwurmarten spezifische Ansprüche an die Umweltbedingungen, während andere Arten als Generalisten gelten (Jänsch et al. 2013; Salako et al. 2023). Auf Grund ihrer Grabtätigkeit und ihres Einflusses auf die Bodenstruktur sowie auf andere, nichtgrabende, Bodenorganismen werden Regenwürmer als „Ökosystemingenieure“ bezeichnet (Jouquet et al. 2006).

/fileadmin/magazines/naturundlandschaft/current/2024_09/images/NuL_09_10-2024_Russel_10abc.jpg _01-Russell_ID17
Abb. 10: Grabende Organismen im Boden: Regenwürmer (Lumbricidae). a) Allolobophora chlorotica (endogäisch), b) Aporrectodea longa (anektisch), c) Dendrobaena veneta (epigäisch).
(Fotos: © Frank Ashwood/University of Canterbury; https://www.frankashwood.com)
Fig. 10: Burrowing organisms in the soil: earthworms (Lumbricidae). a) Allolobophora chlorotica (endogeic), b) Aporrectodea longa (anecic), c) Dendrobaena veneta (epigeic).

Schließlich kommen viele Bodenorganismen auf der Bodenoberfläche bzw. in der Streuschicht vor. Diese so genannten epigäischen Organismen werden auf Grund ihrer Körpergröße von teilweise mehreren Zentimetern meist in die Makrofauna eingeordnet. Doch auch in der Mesofauna, z. B. unter den verschiedenen Milben oder Springschwänzen, gibt es epigäisch (epedaphisch) lebende Arten. Zur Makrofauna gehören die bodenbiologisch sehr wichtigen saprophagen (sich von toter organischer Substanz ernährenden) „Streufresser“, z. B. Tausendfüßer (Diplopoda) und Asseln (Isopoda mit der Gruppe der Landasseln – Oniscidea; Abb. 11). Diese Gruppen sind v. a. in Blattstreu, Totholz und unter Baumrinde anzutreffen (z. B. Hauser, Voigtländer 2019). Neben den Regenwürmern spielen sie eine sehr wichtige Rolle bei der Zersetzung von Pflanzenstreu, da sie auf Grund des niedrigen Nährwerts der Streu sehr große Mengen davon (bis zu 90 % des jährlichen Laubfalls) vertilgen (David 2014).

/fileadmin/magazines/naturundlandschaft/current/2024_09/images/NuL_09_10-2024_Russel_11ab.jpg _01-Russell_ID18
Abb. 11: Streuzerkleinernde Makrofauna der Bodenoberfläche. a) Tausendfüßer (Diplopoda; Julidae gen. sp.), b) Assel (Oniscidea; Trichoniscus pusillus agg.).
(Fotos: © Frank Ashwood/University of Canterbury; https://www.frankashwood.com)
Fig. 11: Litter-shredding macrofauna of the soil surface. a) Millipede (Diplopoda; Julidae gen. sp.), b) woodlouse (Oniscidea; Trichoniscus pusillus agg.).

Ebenfalls zur epigäischen Makrofauna gehören neben den gut bekannten und sehr formen- und artenreichen Käfern (Coleoptera) wichtige Räuber wie etwa Spinnen (Araneae), Weberknechte (Opilionida), Pseudoskorpione (Pseudoscorpionida; Abb. 12) und Hundertfüßer (Chilopoda). Während Spinnen ebenfalls gut bekannt sind, sind die streubewohnenden Weberknechte und Pseudoskorpione zwar weniger bekannt, können jedoch v. a. in Wäldern individuenreich vorkommen. Unter den häufigsten Hundertfüßern sind die Steinläufer (Lithobiomorpha) zu nennen, die in der Streu, unter Steinen und Totholz nach Beute jagen, sowie die eher endogäisch lebenden wurmförmigen Erdläufer (Geophilomorpha; Abb. 13).

/fileadmin/magazines/naturundlandschaft/current/2024_09/images/NuL_09_10-2024_Russel_12abc.jpg _01-Russell_ID19
Abb. 12: Räuberische Makrofauna der Bodenoberfläche. a) Weberknecht (Opilionida; Mitostoma chrysomelas), b) Pseudoskorpion (Pseudoscorpionida; Pselaphochernes scorpioides), c) Spinne (Araneae; Oonops pulcher).
(Fotos: © Frank Ashwood/University of Canterbury; https://www.frankashwood.com)
Fig. 12: Predatory macrofauna of the soil surface. a) Harvestman (Opilionida; Mitostoma chrysomelas), b) pseudoscorpion (Pseudoscorpionida; Pselaphochernes scorpioides), c) spider (Areaneae; Oonops pulcher).
/fileadmin/magazines/naturundlandschaft/current/2024_09/images/NuL_09_10-2024_Russel_13ab.jpg _01-Russell_ID20
Abb. 13: Weitere räuberische Makrofauna: Hundertfüßer (Chilopoda). a) epigäischer Steinläufer (Lithobiomorpha; Cryptops anomalans), b) endogäischer Erdläufer (Geophilomorpha gen. sp.).
(Fotos: © Frank Ashwood/University of Canterbury; https://www.frankashwood.com)
Fig. 13: Other predatory macrofauna: centipedes (Chilopoda). a) Epigeic stone centipede (Lithobiomorpha; Cryptops anomalans), b) endogeic soil centipede (Geophilomorpha gen. sp.).

Letztlich leben im Boden auch Tiere, die größer als 20 mm sind und als Megafauna des Bodens bezeichnet werden. Obwohl auch einige Regenwürmer, Schnecken, Tausendfüßer u. Ä. der formalen Größendefinition von Megafauna entsprechen können, werden hierunter meist nur (gänzlich oder zeitweise) im Boden lebende Wirbeltiere verstanden: Molche (verschiedene Arten der Schwanzlurche – Caudata), Reptilien (Reptilia), Wühlmäuse (Arvicolinae), Maulwürfe (Talpidae) usw.

Die genaue Artenzusammensetzung der genannten Organismengruppen variiert abhängig vom jeweiligen Lebensraum mit seiner spezifischen Vegetation, Landnutzung und seinen Bodeneigenschaften (z. B. pH-Wert, Gehalt an organischem Material, Bodenart). Weiterhin besteht innerhalb eines Bodens eine starke Heterogenität. Neben den oben erwähnten luftgefüllten Poren, Wasserfilmen und der Streuauflage sind Bodenorganismen in spezifischen „Hotspots“ konzentriert, die sich durch größere biologische Aktivität auszeichnen. Als Beispiele genannt seien die Rhizosphäre, also der Bereich direkt um die Pflanzenwurzeln (Walker et al. 2003), oder die Drilosphäre, die Regenwurmgänge (Andriuzzi et al. 2013). Ebenfalls wichtige Lebensräume sind so genannte microsites, Grenzflächen zwischen Wurzelhaaren, Bodenpartikeln und Poren (Thakur et al. 2019), die wichtige Aktivitätszentren für Bakterien, Fadenwürmer und weitere Gruppen darstellen.

Schließlich sei darauf hingewiesen, dass Böden sehr viele seltene und teilweise gefährdete Arten aus allen oben genannten Organismengruppen beherbergen. Aus diesem Grund führt das Bundesamt für Naturschutz Rote Listen für eine große Anzahl dieser Gruppen, z. B. für Pilze, Landasseln sowie verschiedene Gruppen der Käfer, Hundert- und Tausendfüßer, Pseudoskorpione, Weberknechte, Spinnen und Regenwürmer (https://www.rote-liste-zentrum.de/).

3 Das Bodennahrungsnetz und seine Bedeutung

Neben der Taxonomie, den Größenklassen und dem Vorkommen in Teillebensräumen des Bodens zeigt sich die große Biodiversität des Bodens weiterhin in den – in Abschnitt 2 oft kurz erwähnten – vielfältigen Ernährungsweisen, wobei sich die Bodenorganismen auf verschiedene trophische Ebenen (Pflanzenfresser, Zersetzer, Räuber) verteilen (Potapov et al. 2022), was die Vielfalt ihrer funktionellen Rollen widerspiegelt.

Die enorme Artenvielfalt, der Individuenreichtum und unterschiedliche Ernährungsweisen sind in sehr komplexen Bodennahrungsnetzen organisiert (Abb. 14). Im Vergleich zu oberirdischen Nahrungsnetzen sind Bodennahrungsnetze in erheblich mehr trophische Ebenen gegliedert, die durch mannigfaltige Nährstoffquellen gekennzeichnet sind. Außerdem findet sich in diesen Nahrungsnetzen ein hoher Grad an Redundanz und Omnivorie, was bedeutet, dass mehrere Arten an denselben Stoffflüssen beteiligt sind bzw. sich aus vielen verschiedenen Quellen ernähren (z. B. Digel et al. 2014). Die von Pflanzen hergestellten organischen Stoffe, die z. B. in Form von Laubstreu oder abgestorbenen Wurzeln das Bodennahrungsnetz erreichen, stellen eine Nährstoffbasis des Bodennahrungsnetzes dar, die abgesehen von Mikroorganismen besonders von der o. g. saprophagen Makrofauna aufgenommen und durch deren Kot weitergegeben wird (Eisenhauer 2024 in dieser Ausgabe). Auch einzellige Algen sowie abgestorbene Mikroorganismen (necromass) sind wichtige Nahrungsquellen. Inzwischen ist darüber hinaus die zentrale Rolle von Wurzelexsudaten – Zuckern und Aminosäuren, die von den Pflanzenwurzeln in den Boden abgegeben werden – als Basisnährstoffquelle des Bodennahrungsnetzes erkannt worden (Eisenhauer, Reich 2012).

/fileadmin/magazines/naturundlandschaft/current/2024_09/images/NuL_09_10-2024_Russel_14.jpg _01-Russell_ID21
Abb. 14: Vereinfachtes Schema eines Bodennahrungsnetzes. Die dargestellten Organismengruppen repräsentieren die häufigsten taxonomischen Gruppen. Unterschiedliche Stoff- und Energieflüsse sind in verschiedenen Farben dargestellt. Schwarz: Flüsse aus totem organischem Material; grün: pilzbasierte Flüsse; lila: bakterienbasierte Flüsse; braun: unterschiedliche faunabasierte (räuberische Fauna) Flüsse. Pfeildicken kennzeichnen die Größe der Energieflüsse (je breiter der Pfeil, desto größer die Energieflüsse), Kreisgrößen die relative Biodiversität der jeweiligen funktionellen Gruppe (modifiziert nach Birgit Lang in Xylander et al. 2015).
Fig. 14: Simplified scheme of a soil food web. The groups of organisms shown represent the most common taxonomic groups. Different material and energy fluxes are shown in different colours. Black: flows from dead organic material; green: fungus-based flows; purple: bacteria-based flows; brown: various fauna-based (carnivourous fauna) flows. Arrow thicknesses indicate the magnitude of energy fluxes (the wider the arrow, the larger the energy flows). Circle sizes indicate the relative biodiversity of each functional group (modified after Birgit Lang in Xylander et al. 2015).

Da unterschiedliche Taxa auf ähnliche Nahrungsressourcen zurückgreifen, werden die Nahrungsketten innerhalb des Bodennahrungsnetzes oft in verschiedene „Stoff- und Energiekanäle“ gruppiert (Abb. 14), so etwa in bakterien-, pilz- oder pflanzenbasierte Kanäle (z. B. Hunt et al. 1987). Hierbei wird zwischen „schnellen“ (bakterienbasierten) und „langsamen“ (pilzbasierten) Energiekanälen unterschieden, die durch Räuber miteinander verbunden sind. Dabei sind „grüne“ Energiekanäle, die auf Wurzelexsudaten und mit lebenden Pflanzenwurzeln verbundenen Mykorrhizapilzen basieren, und „braune“ Energiekanäle, die auf der Zersetzung und Bindung toter organischer Stoffe im Boden aufbauen, eng miteinander verknüpft. Außerdem ist die Ernährung über mehrere Energiekanäle weit verbreitet, z. B. bei vielen Mikro- und Mesofaunagruppen. Neuere Konzepte stellen Bodennahrungsnetze als eine Kombination verschiedener Teilsysteme dar. Ein Beispiel hierfür beschreiben Potapov et al. (2021): (1) Ein Mikronahrungsnetz ermöglicht eine schnelle Energie- und Nährstofffreisetzung, etwa in „mikrobiellen Schleifen“. Energie und Nährstoffe werden im (2) arthropodenbasierten Makronahrungsnetz weitergeleitet und erreichen dadurch Räuber an der Bodenoberfläche. Das Makronahrungsnetz stellt einen Großteil der Biodiversität des Bodens dar. (3) Die „trophischen Wale“, vergleichsweise große Tiere (z. B. Regenwürmer, Tausendfüßer), binden viel Energie in ihren großen Körpern und schränken deren Weitergabe innerhalb des Nahrungsnetzes ein.

Die vielfältigen und komplexen Bodennahrungsnetze spielen eine extrem wichtige funktionelle Rolle im Boden. Die Aktivitäten der einzelnen Organismen und insbesondere die Interaktionen der Bodenorganismen innerhalb des Bodennahrungsnetzes steuern eine Vielzahl an Bodenprozessen. Diese Prozesse führen zu den enorm wichtigen Bodenfunktionen, aus denen sich vielfältige Ökosystemleistungen ableiten, die somit weitgehend durch Bodenorganismen getrieben sind (Lavelle et al. 2006; Briones 2018) und ohne die das Leben auf unserer Erde für uns Menschen nicht möglich wäre. So wurde der wirtschaftliche Wert der Bodenbiodiversität global mit ca. 1,5 Billionen US-$ pro Jahr angegeben (Pimentel et al. 1997).

4 Literatur

  Anderson J.M. (1975): The enigma of soil animal species diversity. In: Vanek J. (Hrsg.): Progress in Soil Zoology. Dr. W. Junk B.V. Publishers. The Hague: 51 – 58.

  André H.M., Noti M.-I., Lebrun P. (1994): The soil fauna: The other last biotic frontier. Biodiversity and Conservation 3: 45 – 56.

  Andriuzzi W.S., Bolger T., Schmidt O. (2013): The drilosphere concept: Fine-scale incorporation of surface residue-derived N and C around natural Lumbricus terrestris burrows. Soil Biology and Biochemistry 64: 136 – 138. DOI: 10.1016/j.soilbio.2013.04.016

  Anthony M.A., Bendera S.F., van der Heijden M.G. (2023): Enumerating soil biodiversity. PNAS 120(33): e2304663120. DOI: 10.1073/pnas.2304663120

  Behan-Pelletier V.M., Bisset B. (1992): Biodiversity of nearctic soil arthropods. Canadian Biodiversity 2: 5 – 14.

  Bluhm S.L., Potapov A.M. et al. (2019): Protura are unique: First evidence of specialized feeding on ectomycorrhizal fungi in soil invertebrates. BMC Ecology 19: 10. DOI: 10.1186/s12898-019-0227-y

  Bongers T., Bongers M. (1998): Functional diversity of nematodes. Applied Soil Ecology 10(3): 239 – 251. DOI: 10.1016/S0929-1393(98)00123-1

  Bottinelli N., Hedde M. et al. (2020): An explicit definition of earthworm ecological categories – Marcel Bouché's triangle revisited. Geoderma 372: 114.361. DOI: 10.1016/j.geoderma.2020.114361

  Briones M.J. (2018): The serendipitous value of soil fauna in ecosystem functioning: The unexplained explained. Frontiers in Environmental Science 6: e149. DOI: 10.3389/fenvs.2018.00149

  Chahartaghi M., Langel R. et al. (2005): Feeding guilds in Collembola based on nitrogen stable isotope ratios. Soil Biology and Biochemistry 37: 1.718 – 1.725. DOI: 10.1016/j.soilbio.2005.02.006

  David J.-F. (2014): The role of litter-feeding macroarthropods in decomposition processes: A reappraisal of common views. Soil Biology and Biochemistry 76: 109 – 118. DOI: 10.1016/j.soilbio.2014.05.009

  Decaëns T. (2010): Macroecological patterns in soil communities. Global Ecology and Biogeography 19: 287 – 302. DOI: 10.1111/j.1466-8238.2009.00517.x

  Didden W.A., Fründ H.-C., Graefe U. (1997): Enchytraeids. In: Benckiser G. (Hrsg.): Fauna in soil ecosystems: Recycling processes, nutrient fluxes, and agricultural production. Marcel Dekker. New York: 135 – 172.

  Digel C., Curtsdotter A. et al. (2014): Unravelling the complex structure of forest soil food webs: Higher omnivory and more trophic levels. Oikos 123: 1.157 – 1.172.

  Dunger W. (1983): Tiere im Boden. 3. Aufl. Ziemsen. Lutherstadt Wittenberg: 280 S.

  Eisenhauer N. (2024): Warum das Bodenleben für den Naturschutz so wichtig ist: Zusammenhänge ober- und unterirdischer Biodiversität – Einblicke aus 20 Jahren Forschung im Jena Experiment. Natur und Landschaft 99(9/10): 436 – 444. DOI: 10.19217/NuL2024-09-02

  Eisenhauer N., Reich P.B. (2012): Above- and below-ground plant inputs both fuel soil food webs. Soil Biology & Biochemistry 45: 156 – 160. DOI: 10.1016/j.soilbio.2011.10.019

  Fierer N., Strickland M.S. et al. (2009): Global patterns in belowground communities. Ecology Letters 12(11): 1.238 – 1.249. DOI: 10.1111/j.1461-0248.2009.01360.x

  Geisen S., Mitchell E.A. et al. (2018): Soil protists: A fertile frontier in soil biology research. FEMS Microbiology Reviews 42(3): 293 – 323. DOI: 10.1093/femsre/fuy006

  Graefe U., Beylich A. (2003): Critical values of soil acidification for annelid species and the decomposer community. Newsletter on Enchytraeidae 8: 51 – 55.

  Hauser H., Voigtländer K. (2019): Doppelfüßer (Diplopoda) Deutschlands: Verhalten, Ökologie, Verbreitung, Lebendbestimmung. Deutscher Jugendbund für Naturbeobachtung. Göttingen: 147 S.

  Hedde M., Blight O. et al. (2022): A common framework for developing robust soil fauna classifications. Geoderma 426: e116073. DOI: 10.1016/j.geoderma.2022.116073

  Hohberg K., Traunspurger W. (2018): Fadenwürmer – fade Würmer? Biologie in unserer Zeit 1/2018: 388 – 395.

  Hopkin S. (1997): Biology of the springtails (Insecta: Collembola). Oxford University Press. Oxford: 330 S.

  Hunt H.W., Coleman D.C. et al. (1987): The detrital food web in a shortgrass prairie. Biology and Fertility of Soils 3: 57 – 68.

  Jänsch S., Steffens L. et al. (2013): State of knowledge of earthworm communities in German soils as a basis for biological soil quality assessment. Soil Organisms 85(3): 215 – 233.

  Jouquet P., Dauber J. et al. (2006): Soil invertebrates as ecosystem engineers: Intended and accidental effects on soil and feedback loops. Applied Soil Ecology 32: 153 – 164.

  Krantz G.W., Walter D.E. (Hrsg.) (2009): A manual of acarology. 3. Aufl. Texas Tech University Press. Lubbock: 807 S.

  Lavelle P., Decaëns T. et al. (2006): Soil invertebrates and ecosystem services. European Journal of Soil Biology 42: S3 – S15.

  Petersen H., Luxton M. (1982): A comparative analysis of soil fauna populations and their role in decomposition processes. Oikos 39(3): 284 – 422.

  Pimentel D., Wilson C. et al. (1997): Economic and environmental benefits of biodiversity. Bioscience 47: 747 – 757.

  Potapov A.M. (2022): Multifunctionality of belowground food webs: Resource, size and spatial energy channels. Biological Reviews 97: 1.691 – 1.711. DOI: 10.1111/brv.12857

  Potapov A.M., Beaulieu F. et al. (2022): Feeding habits and multifunctional classification of soil-associated consumers from protists to vertebrates. Biological Reviews 97: 1.057 – 1.117. DOI: 10.1111/brv.12832

  Potapov A.M., Rozanova O.L. et al. (2021): Size compartmentalization of energy channeling in terrestrial belowground food webs. Ecology 102(8): e03421. DOI: 10.1002/ecy.3421

  Römbke J., Jänsch S. et al. (2013): State of knowledge of enchytraeid communities in German soils as a basis for biological soil quality assessment. Soil Organisms 85(2): 123 – 146.

  Salako G., Russell D.J. et al. (2023): Assessment of multiple model algorithms to predict earthworm geographic distribution range and biodiversity in Germany. Biodiversity and Conservation 32: 2.365 – 2.394. DOI: 10.1007/s10531-023-02608-9

  Swift M.J., Heal O.W., Anderson J.M. (1979): Decomposition in terrestrial ecosystems. University of California Press. Berkeley: 372 S.

  Thakur M.P., Phillips H.R. et al. (2019): Toward an integrative understanding of soil biodiversity. Biological Reviews 95(2): 350 – 364. DOI: 10.1111/brv.12567

  Thimm T., Hoffmann A. et al. (1998): The gut of the soil microarthropod Folsomia candida (Collembola) is a frequently changeable but selective habitat and a vector for microorganisms. Applied Environmental Microbiology 64: 2.660 – 2.669. DOI: 10.1128/AEM.64.7.2660-2669.1998

  Torsvik V., Øvreås L. (2002): Microbial diversity and function in soil: From genes to ecosystems. Current Opinion in Microbiology 5: 240 – 245.

  Walker T.S., Bais H.P. et al. (2003): Root exudation and rhizosphere biology. Plant Physiology 132: 44 – 51. DOI: 10.1104/pp.102.019661

  Xylander W.E., Lehmitz R. et al. (2015): Boden – ein unterschätzter Lebensraum. Biologie in unserer Zeit 45(6): 388 – 395. DOI: 10.1002/biuz.201510580

  Yeates G.W., Bongers T. et al. (1993): Feeding habits in soil nematode families and genera – an outline for soil ecologists. Journal of Nematology 25(3): 315 – 331.

Zurück zum Artikel

Dr. David J. Russell

Korrespondierender Autor

Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz

Abteilung Bodenzoologie

02806 Görlitz

E-Mail: david.russell@senckenberg.de

Studium und anschließende Promotion an der Universität Heidelberg, Post-Doc an der Universität Greifswald. Seit 2001 wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung Bodenzoologie und Leiter der Sektion Mesofauna sowie seit 2009 Leiter der Dateninfrastruktur für Bodenbiodiversität „Edaphobase“ am Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz (SMNG). Seit 2008 Dozent für allgemeine Bodenzoologie in Masterprogrammen des Internationalen Hochschulinstituts Zittau bzw. seit 2015 in einem weiteren Masterprogramm für Biodiversitätstheorie an der Technischen Universität Dresden.

NuL_09_10-2024_Russel_Vita.jpg

Prof. Dr. Christoph C. Tebbe

Thünen-Institut für Biodiversität

Bundesallee 65

38116 Braunschweig

E-Mail: christoph.tebbe@thuenen.de

Dr. Frank Ashwood

School of Forestry

University of Canterbury

Christchurch 8140

Neuseeland

E-Mail: francis.ashwood@canterbury.ac.nz

Dr. Nicole Scheunemann

Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz

Abteilung Bodenzoologie

02806 Görlitz

E-Mail: nicole.scheunemann@senckenberg.de

Dr. Karin Hohberg

Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz

Abteilung Bodenzoologie

02806 Görlitz

E-Mail: karin.hohberg@senckenberg.de

Autoren

Ähnliche Artikel

  • Entwicklung der Lebensgemeinschaften nach der Umstellung vom konventionellen zum...
    Weiterlesen...
  • Artenschutz durch Gentechnik?
    Weiterlesen...
  • Biologische Vielfalt und Naturschutz im Förderprogramm Stadtumbau ...
    Weiterlesen...
  • Mehr Wildnis in Deutschland – warum wir Wildnisgebiete brauchen ...
    Weiterlesen...
  • Mikrohabitate und Baumdimension als Grundlage der Habitatbaum-Auswahl im Bergmis...
    Weiterlesen...
  • Gefäßpflanzen im bundesweiten Naturschutz-Monitoring
    Weiterlesen...
  • Aktuelle Erkenntnisse zum Status der Salamanderpest in Deutschland ...
    Weiterlesen...
  • Insektenvielfalt und ihre Funktion in Ökosystemen
    Weiterlesen...
  • Analyse der bundesweiten Roten Listen zum Rückgang der Insekten in Deutschland ...
    Weiterlesen...
  • Insektenvielfalt und ökologische Prozesse in Agrar- und Waldlandschaften ...
    Weiterlesen...
  • Insektenrückgang und -schutz in den fragmentierten Landschaften Mitteleuropas ...
    Weiterlesen...
  • Handlungsperspektiven für eine insektenfreundliche Landnutzung ...
    Weiterlesen...
  • Was tun gegen das Insektensterben?
    Weiterlesen...
  • Instrumente der Datenerhebung und Handlungsfelder zur Verbesserung der Datenlage...
    Weiterlesen...
  • Hotspots der biologischen Vielfalt in Deutschland: eine Förderkulisse für großrä...
    Weiterlesen...
  • Grundlagen einer Integration von Ökosystemen und Ökosystemleistungen in die Umwe...
    Weiterlesen...
  • Wildtiere im Wohnumfeld – wie werden sie von Wohnungsunternehmen bewertet? ...
    Weiterlesen...
  • Möglichkeiten zum Schutz und zur Weiterentwicklung der biologischen Vielfalt in ...
    Weiterlesen...
  • Abschätzung der Repräsentativität des Netzes der deutschen UNESCO-Biosphärenrese...
    Weiterlesen...
  • Belegbare Biodiversität – ein Arten-Monitoring für das Marketing von Bio-Produkt...
    Weiterlesen...
  • Ökosystemleistungen Deutschlands
    Weiterlesen...
  • Vom Auenwald zum Sauenwald
    Weiterlesen...
  • Erfolgreiche Anlage mehrjähriger Blühstreifen auf produktiven Standorten durch A...
    Weiterlesen...
  • IPBES - der 'Weltbiodiversitätsrat' nimmt Fahrt auf ...
    Weiterlesen...
  • Renaturierung großflächiger subkontinentaler Sand-Ökosysteme ...
    Weiterlesen...
  • Leitbilder, Möglichkeiten und Grenzen der De-Eutrophierung von Wäldern in Mittel...
    Weiterlesen...
  • Bundesprogramm Biologische Vielfalt - ein erfolgreiches Instrument zur Umsetzung...
    Weiterlesen...
  • Indikatoren zu Auswirkungen des Klimawandels auf die biologische Vielfalt ...
    Weiterlesen...
  • Fit für den Klimawandel – Anpassung von Feuchtwäldern an den Klimawandel ...
    Weiterlesen...
  • Indikatoren zur Darstellung von Auswirkungen des Klimawandels auf die biologisch...
    Weiterlesen...
  • Ergebnisse der Wertgrünlandkartierung
    Weiterlesen...
  • Perspektiven einer nachhaltigen Auenentwicklung
    Weiterlesen...
  • Biodiversität fördern mit Wilden Weiden in der Vision „Wildnisgebiete“ der Natio...
    Weiterlesen...
  • Nutzungsintensität in Kleinstprivatwäldern: Vielfalt auf kleiner Fläche ...
    Weiterlesen...
  • Wiederherstellung degradierter Sandheidelebensräume
    Weiterlesen...
  • Wiederherstellung von Hochmoorbiotopen nach intensiver Grünlandnutzung – drei Ja...
    Weiterlesen...
  • Kriterienorientiertes Auswahlverfahren zur Ermittlung von Renaturierungsflächen ...
    Weiterlesen...
  • Strategien und Maßnahmenprogramme der Bundesländer zur Erhaltung der biologische...
    Weiterlesen...
  • Von der Forschung zur Praxis: Wirkung und Grenzen der Fuchsjagd am Beispiel des ...
    Weiterlesen...
  • Langfristige Biodiversitätsveränderungen in Deutschland erkennen – mit Hilfe der...
    Weiterlesen...
  • Hierarchisches Klassifikationssystem der Ökosysteme Deutschlands als Grundlage e...
    Weiterlesen...
  • „Bremsenfallen“ – ein überflüssiger (und wahrscheinlich illegaler) Beitrag zum I...
    Weiterlesen...
  • Wege zur Vielfalt – Lebensadern auf Sand
    Weiterlesen...
  • Waldschule für die biologische Vielfalt
    Weiterlesen...
  • Nutzung, Nutzen und praktische Erfahrungen mit dem BfN-Leitfaden für Projekteval...
    Weiterlesen...
  • Das UN-Übereinkommen über die biologische Vielfalt – Rückblick über die vergange...
    Weiterlesen...
  • Forstlich ungenutzte Wälder in Deutschland
    Weiterlesen...
  • Relationale Umweltethik als Schlüssel zur Überwindung der globalen Biodiversität...
    Weiterlesen...
  • Ökologische Vorrangflächen: Gut gedacht – schlecht gemacht? ...
    Weiterlesen...
  • Wieviel Naturschutz steckt in der zweiten Säule – nur zweite Wahl? ...
    Weiterlesen...
  • Nationale Indikatoren mit Bezug zu Pflanzenschutz und Biodiversität in der Agrar...
    Weiterlesen...
  • Auswirkungen des Klimawandels auf die Natur in den Alpen ...
    Weiterlesen...
  • Die Wiedereinbürgerung dreier symbolträchtiger Arten im Alpenraum ...
    Weiterlesen...
  • Entwicklungstendenzen des Grünlands in den Alpen
    Weiterlesen...
  • Bäume, Wasser, Wind und Sonne – Natur pur?
    Weiterlesen...
  • 20 Jahre europäischer Naturschutz in Österreich
    Weiterlesen...
  • Essay: Land ohne Wildnis
    Weiterlesen...
  • Naturschutz in der Stadt – Grundlagen, Ziele und Perspektiven ...
    Weiterlesen...
  • Biologische Vielfalt im urbanen Raum
    Weiterlesen...
  • Wetterextreme und klimatische Extremereignisse als Triebfedern dynamischer Entwi...
    Weiterlesen...
  • Entwicklung des Ökologischen Landbaus
    Weiterlesen...
  • Das Konzept der Ökosystemdienstleistungen
    Weiterlesen...
  • Vom Mammut zum Rothirsch: Dynamik der Megafauna und Landschaft am Ende der Eisze...
    Weiterlesen...
  • Lebendiger Boden: die gemeinsame Basis von Landwirtschaft und Naturschutz ...
    Weiterlesen...
  • Nachhaltige Förderung von Zwergbinsen-Gesellschaften (Isoëto-Nanojuncetea) in de...
    Weiterlesen...
  • Wälder des Nationalen Naturerbes
    Weiterlesen...
  • Energieholznutzung als Erstpflege zur Erhaltung von Heide-Lebensräumen auf ehema...
    Weiterlesen...
  • Gefährdete Nutztierrassen in Biosphärenreservaten in Deutschland ...
    Weiterlesen...
  • Ökologische Vorrangflächen
    Weiterlesen...
  • Die Agrarumweltprogramme 2015-2020 und ihre absehbare Eignung zum Stopp des Arte...
    Weiterlesen...
  • Extensive Beweidung von Grünland
    Weiterlesen...
  • Methodik und erste Ergebnisse des Monitorings der Landwirtschaftsflächen mit hoh...
    Weiterlesen...
  • Natur und Lebensqualität: Nachhaltige urbane Kulturlandschaft Metropole Ruhr (Ku...
    Weiterlesen...
  • Bewertung urbaner Nutzungsszenarien aus Sicht von Landschaftsplanung, Ökologie u...
    Weiterlesen...
  • Wildnis in Deutschland
    Weiterlesen...
  • Prozessschutz und Biodiversität
    Weiterlesen...
  • Wildnis und Biodiversität im Nationalpark Oberösterreichische Kalkalpen ...
    Weiterlesen...
  • Politische und rechtliche Ziele zum vorsorgenden Schutz der Böden in Deutschland...
    Weiterlesen...
  • Wissenstransfer zwischen Biodiversitätsforschung und -praxis in Städten muss bes...
    Weiterlesen...
  • Boden- und Vegetationsmerkmale als Indikatoren zur Bewertung der Lebensraum- und...
    Weiterlesen...
  • Hinweise und Empfehlungen zu Vermeidungs- und Minderungsmaßnahmen bei der Verleg...
    Weiterlesen...
  • Bedeutung von Störungsflächen für den Schutz der biologischen Vielfalt in Wälder...
    Weiterlesen...
  • Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie und klimainduzierte Waldveränderung – ein Widersp...
    Weiterlesen...
  • Hemmnisse für ein freiwilliges Naturschutzengagement von Unternehmen und Schluss...
    Weiterlesen...
  • Die Ökobilanz als Instrument für informierte Konsumentscheidungen – bewusster Ko...
    Weiterlesen...
  • Der Scheidige Gelbstern (<i>Gagea spathacea</i>): Schutzstrategien für eine Vera...
    Weiterlesen...
  • Insektenverluste durch den Einsatz von Konditionierern bei der Behandlung von Mä...
    Weiterlesen...
  • Wiederherstellung artenreicher Grünlandlebensräume in Schleswig-Holstein im Proj...
    Weiterlesen...
  • Management und Nutzung von Biodiversitätsinformationen auf lokaler Ebene: Local ...
    Weiterlesen...
  • Die Seegeniederung im UNESCO-Biosphärenreservat „Flusslandschaft Elbe“ – Erhaltu...
    Weiterlesen...
  • Nationales Biodiversitätsmonitoring im Wald
    Weiterlesen...
  • Effektivität der Förderprogramme für Ackerwildkräuter in Südniedersachsen seit d...
    Weiterlesen...
  • Die niedersächsische Agrarumweltmaßnahme BS 3 „Mehrjährige Schonstreifen für Ack...
    Weiterlesen...
  • Reduktion der Bearbeitereffekte bei der Analyse von Vegetationserhebungen ...
    Weiterlesen...
  • Ermittlung von Potenzialgebieten für Moorschutzmaßnahmen in Deutschland ...
    Weiterlesen...
  • Resilienz naturnaher Moore im Klimawandel – Fallbeispiele aus dem Biosphärenrese...
    Weiterlesen...
  • Auswirkungen von Revitalisierungsmaßnahmen auf die Biodiversität von Mooren in d...
    Weiterlesen...
  • Wie kann Naturnähe von Wäldern bewertet werden?
    Weiterlesen...
  • Vilmer Thesen: Neue Koalitionen zwischen Naturschutz und Landwirtschaft – Heraus...
    Weiterlesen...
  • Mainstreaming der biologischen Vielfalt in die Politik der Europäischen Union – ...
    Weiterlesen...
  • Biologisches Monitoring in der deutschen Nordsee
    Weiterlesen...
  • Kritische Betrachtung des aktuellen Managements der Meeresschutzgebiete in der d...
    Weiterlesen...
  • Digitalisierung – Gesellschaft – Naturschutz: Wechselwirkungen und Konsequenzen ...
    Weiterlesen...
  • Arterfassungen mittels Umwelt-DNA (eDNA) und die Bedeutung digitaler Sequenzinfo...
    Weiterlesen...
  • Anwendungsfelder des akustischen Monitorings von Arten
    Weiterlesen...
  • Die Weltnaturkonferenz CBD COP 15 und der Globale Biodiversitätsrahmen von Kunmi...
    Weiterlesen...
  • Bericht: Neue Perspektiven für die wirtschaftliche Berichterstattung in Deutschl...
    Weiterlesen...
  • Lichtverschmutzung – Stand der Forschung und Wissenslücken ...
    Weiterlesen...
  • Der naturschutzrechtliche Schutz der Nacht – Bestand und Fortentwicklung der Sch...
    Weiterlesen...
  • Bedeutung der Moorböden und weiterer kohlenstoffreicher Böden für den Natur- und...
    Weiterlesen...
  • Von der Entstehung urbaner Wildnis: Erkenntnisse aus dem Projekt „Städte wagen W...
    Weiterlesen...
  • Motivationen und Erwerb von Wissen und praktischen Fertigkeiten im Citizen-Scien...
    Weiterlesen...
  • Erhaltung und Förderung lichter Waldstrukturen für den Insektenschutz ...
    Weiterlesen...
  • Das Ökosystem-Monitoring: Entwicklung eines Programms zur Erfassung des Landscha...
    Weiterlesen...
  • Die Zukunft des Access and Benefit-sharing: Was folgt auf die Verabschiedun...
    Weiterlesen...
  • Die Bedeutung von Gehölzen für einheimische, phytophage Insekten ...
    Weiterlesen...
  • Auf dem Weg zum Biodiversitätsfußabdruck
    Weiterlesen...
  • Corporate biodiversity reporting im Wandel – Chancen, Herausforderungen und die ...
    Weiterlesen...
  • Flächengewinne und -verluste bei Biotopen in Schleswig-Holstein – ein Vergleich ...
    Weiterlesen...
  • Warum das Bodenleben für den Naturschutz so wichtig ist: Zusammenhänge ober- und...
    Weiterlesen...
  • Mehr Bewusstsein für Bodenbiodiversität: Defizite, Bedarfe, Transferansätze und ...
    Weiterlesen...
  • Wege zu einem bundesweit harmonisierten Monitoring: Verbesserung der Erfassung d...
    Weiterlesen...
  • Förderung des Bodenlebens in der Forstwirtschaft
    Weiterlesen...
  • Ist Bodenschutz gleichzeitig Naturschutz? Welche Rolle können Schutzgebiete spie...
    Weiterlesen...
  • Regionale Biodiversitätsstrategie Ruhrgebiet – Leitinstrument zur Förderung der ...
    Weiterlesen...
  • Naturnahe Gestaltung und Pflege von Freiflächen in Wohnquartieren unter Einbezie...
    Weiterlesen...
  • Photovoltaik-Freiflächenanlagen: Sachstand und Möglichkeiten der Aufwertung von ...
    Weiterlesen...
  • Friedhöfe in der Metropole Ruhr – wovon hängen Vielfalt der Gefäßpflanzenarten u...
    Weiterlesen...
  • Kleingärten als Modelle gesellschaftlicher Transformation für die Erhaltung und ...
    Weiterlesen...
  • Konzept für ein Monitoring des Zustands und der Entwicklung der Segetalflora in ...
    Weiterlesen...
  • Wie kann die Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt 2030 zu einem transfo...
    Weiterlesen...
  • Entwicklung von Naturschutzmaßnahmen für die intensiv genutzte Agrarlandschaft –...
    Weiterlesen...
  • Vorschläge zur Integration automatischer Gefährdungseinschätzungen in den Erstel...
    Weiterlesen...
  • Die Rolle der Jugend im internationalen Naturschutz am Beispiel der Jugendpartiz...
    Weiterlesen...
  • Jugend und Engagement für Naturschutz – quo vadis?
    Weiterlesen...
  • Trendwende zur Erhaltung der Biodiversität: Dimensionen einer sozial-ökologische...
    Weiterlesen...
  • Politikintegration von Biodiversitätszielen als Teil einer sozial-ökologischen T...
    Weiterlesen...
  • Neues Verständnis von Wohlfahrt – Ansätze zur Verknüpfung der wirtschaftlichen B...
    Weiterlesen...
  • Alles beim Alten? – Erfassung des Artenwissens von Besucherinnen und Besuchern a...
    Weiterlesen...
  • Fünf Lektionen zu <span sprache="en">Citizen Science</span> – Einblicke in den M...
    Weiterlesen...
  • Naturschutz im 21. Jahrhundert – in Afrika entscheidet sich vieles ...
    Weiterlesen...
  • Erhaltung der Biodiversität in Schutzgebieten und Agrarwirtschaft in Westafrika ...
    Weiterlesen...
  • Extensive Ganzjahresbeweidung in der ehemaligen Rieselfeldlandschaft Hobrechtsfe...
    Weiterlesen...
  • Naturwertfördernde Maßnahmen und Natur-Agrar-Beratung – fünf Anforderungen ...
    Weiterlesen...
  • Bundesweites Insektenmonitoring: Konzept und Stand der Umsetzung ...
    Weiterlesen...
  • Tagfaltergemeinschaften auf extensiven Ganzjahresweiden und Standortübungsplätze...
    Weiterlesen...